Nick Lutz wollte doch nur lustig sein

Mit jemandem Schluss zu machen und das Ende möglichst harmonisch gestalten, klappt ja selten – wie du bestimmt aus eigener Erfahrung weißt. Auch bei Nick Lutz, einem Student aus Florida, war das nicht ganz einfach. 

Seine Freundin hatte ihn betrogen und versuchte, ihn mit einem Entschuldigungsbrief zurückzugewinnen. Nick war aber wohl eher nicht nach Vergebung zumute. Wie ein Lehrer markierte er Schwachstellen des Briefe: Zu lange Einführung, Wiederholungen, Sprachfehler. Am Ende gab es 61 von 100 möglichen Punkten eine "4 Minus", oder umgerechnet für die USA ein "D". (Der Westen)

Nick fotografierte sein Werk und twitterte es. Der Post wurde bislang mehr als 338.000 Mal geliked und 121.00 Mal retweetet. 

"Es war Schluss, als ich herausgefunden habe, dass die Freundin, mit der sie vorgab, zu einem Freizeitpark zu gehen, eigentlich ein Typ war," sagte Lutz der BBC.

Eigentlich eine sehr private Geschichte, aber wegen Nicks Tweet eine Meldung, über die die ganze Welt berichtete.

Das ganze Aufsehen um den Tweet ereignete sich schon im Februar. Doch jetzt sorgt er wieder für Ärger.

Nicks Uni, die University of Central Florida (UCF), suspendierte ihn zunächst wegen seines Verhaltens. 

Seine Ex, die nicht an der UCF studiert, hatte sich beschwert, sie fühle sich gemobbt. So schilderte es Nicks Anwalt Jacob Stuart dem "Miami Herald". Tatsächlich nahm die Uni die Beschwerde ernst und entschied Anfang Juli, dass Nick im Sommer- und Herbstsemester 2017 nicht weiter Sport-Management studieren darf. (USA Today)

Sein Verhalten sei "schädlich gewesen" und verstoße gegen die Verhaltensregeln der UCF, zitiert Stuart die Uni gegenüber WFTV 9.

Eine absolute Ungerechtigkeit, fand Nick – und kämpfte für seine Rechte.

Er habe nichts Erniedrigendes oder Abfälliges gesagt. Außerdem widerspreche die Suspendierung dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Und tatsächlich: Die Uni hatte ein Einsehen.

Michael Gilmer, der Direktor des UCF-Studentenbüros, schrieb in einer Stellungnahme, man sei zu dem Entschluss gekommen, dass der Vorwurf des schädlichen Verhaltens nicht zutreffe. Nicks Ex-Freundin hatte sich emotional bedrängt gefühlt. Aber diesen Vorwurf habe man nicht erhärten können. 

Nick freute sich über die Entscheidung. Den Tweet mit dem Brief seiner Ex hat er bei Twitter übrigens oben angeheftet. Dem Sender WFTV 9 sagte er, er habe nichts Falsches getan.


Sport

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