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Die Internationale Vereinigung katholischer Exorzisten hat ein Problem: Heutzutage will niemand mehr Teufel austreiben! Entsprechend fehle der Kirche der Exorzisten-Nachwuchs. Das sagte nun Kapuzinerpater Paolo Carlin, der Sprecher der Exorzisten-Vereinigung, bei einem Treffen in Italien. (Katholisch.de)

Insgesamt würden immer mehr Menschen nach einer Teufelsaustreibung verlangen – aber das Personal fehle.

Allein in Italien suchen demnach jährlich etwa 500.000 Menschen Hilfe bei Exorzisten. Die Vereinigung katholischer Exorzisten hat aber nur 240 Teufelsaustreiber im Land. Und international sind etwa 400 Priester aktiv. 

"Alle Menschen, die zu uns kommen leiden. Doch wir sind zu wenige; die Wartezeiten sind lang", sagt Pater Carlin. Zudem wenden sich viele mittlerweile an Kartenleger, Hexen und Magier. (Euronews)

Beim Exorzismus soll Gläubigen seelische Erleichterung verschafft werden. Oft denken Gläubige, sie seinen von dunklen Kräften besessen. Priester wollen ihnen mit Gebeten, Segens- und Beschwörungsformeln helfen. In der Vergangenheit kam es auch zu Unfällen und gar Todesfällen bei Exorzismen. 

1999 hat der Vatikan verschärfte Richtlinien herausgegeben, um die Exorzismen stärker mit Erkenntnissen der Psychiatrie und Medizin in Einklang zu bringen. (Domradio)

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