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Erste Dates sind immer besonders aufregend. Weil man die andere Person noch nicht gut kennt. Und weil deshalb eigentlich alles passieren kann.

Manchmal ist das toll. Manchmal ist das aber auch einfach nur furchtbar. 

Von ersten Dates, die völlig daneben gingen, erzählen gerade Menschen auf Twitter

Angestoßen wurde das Ganze von Moderator Jimmy Fallon. Er fragte auf Twitter nach den schlimmsten Geschichten von ersten Dates – und teilte gleich seine eigene:

Einmal wollte ich mein Date überraschen und habe ihr nicht gesagt, in welches Restaurant wir gehen. Leider war es dann das, in dem sie arbeitete.
Jimmy Fallon

Unter dem Hashtag #WorstFirstDate berichten seitdem Hunderte User von ihren eigenen Erlebnissen:

Diese Frau zum Beispiel, die richtig Pech hatte – gleich zweimal:
Ein Freund arrangierte ein Blind Date für mich. Ich war schlecht drauf, weil ich ein paar Stunden zuvor einen Strafzettel bekommen hatte. Mein Tag wurde noch schlimmer, als sich mein Blind Date als der Polizist entpuppte, der mir den Strafzettel gegeben hatte.
Oder dieser Typ, der eine überraschende Entdeckung machte:
Auf dem Weg zu dem Date gingen wir bei einem Grillfest seiner Familie vorbei – und fanden heraus, dass wir Cousins dritten Grades sind.
Immer noch angenehmer als diese Überraschung:
Wir waren in einem Restaurant. Er ging sehr oft auf die Toilette und raus zum Telefonieren. Ich fing schon an, mich zu wundern, bis irgendwann der Kellner zu mir kam und sagte: "Du weißt schon, dass er an einem anderen Tisch mit einer Blondine sitzt?" Er hatte einfach mal zwei Dates gleichzeitig.

Mehr schlimme Dates in der Slideshow:

Mein erstes Date, und außerdem mein erstes Mal Sushi. Ich beschloss, 13 Rollen zu bestellen…und dachte, es wären dreizehn kleine Stückchen. Ich habe mich ziemlich geschämt, als sie anfingen, Tische zusammenzuschieben, damit das ganze Sushi da drauf passt. @foreversmiling2
Ich hatte ein Blind Date mit einem Mädchen. Sie sagte während des Abendessens nicht ein einziges Wort, aß auf und verließ das Restaurant. Dann schaute ich auf mein Telefon – und sah eine Nachricht von dem Mädchen, dass sie es heute leider nicht schafft. Mit wem zur Hölle habe ich dann gegessen!? @sedore93
Ich traf mich mit einem Typen von Tinder – die Nacht endete im Haus seiner Ex-Frau, wo ich ihr betrunken half, ein Brautkleid für ihre bevorstehende Hochzeit mit jemand anderem auszusuchen. @clur_sands
Ich war mit meinem Date im Kino. Die ganze Zeit flog Popcorn herum und traf mein Date am Rücken. Wie sich herausstellte, hatte meine jüngere Schwester Karten für denselben Film gekauft und saß hinter uns, um mein Date mit Popcorn zu bewerfen. @_Padfoot93
Er legte sein Smartphone auf den Tisch und es war über und über mit Klebeband beklebt. Als ich fragte warum sagte er: "Weil die Regierung immer mithört." @klaracee91
In der Mitte des Abendessens sagte er: "Ich will nicht lügen – ich dachte eigentlich, du wärst deine Schwester." @BeccaDelphia
Das erste Date mit meiner jetzigen Frau: Sie kam ins Restaurant – und lief die ganze Zeit herum, weil sie vergessen hatte, wie ich aussehe. Nachdem ich sie fünf Minuten lang herumirren gelassen hatte, habe ich sie dann zu mir gewunken. @_Cx2_
Ich fand diesen Typen echt gut aber war furchtbar nervös. Unser erstes Gespräch lief so ab: Typ: "Du riechst gut." Ich: "Danke, ich benutze beide Nasenlöcher." @jordancohen2u
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Aber auch wenn das erste Date noch so schlimm ist: Manchmal gibt es trotzdem ein Happy End.
Ein Mädchen lud mich zu einem selbstgemachten Abendessen ein. Im Rezept stand: Zwei Zehen Knoblauch, sie hat zwei KNOLLEN genommen. Ich habe zwei Monate lang nur Knoblauch geschwitzt.
Ende gut, alles gut: Wir sind seit fast 30 Jahren verheiratet! Kochen kann sie aber immer noch nicht.

Was tun, wenn man in einem solchen Date feststeckt? Hier gibt's die Antwort!


Fühlen

"Und endlich gehe ich jetzt." Ein Abschiedsbrief an den Herzens-Menschen
Wir müssen reden

Wir müssen reden. Über Abschiede vom Herzensmenschen. Diese Menschen, die man wie verrückt liebt, die einem aber gar nicht gut tun. Und mit "nicht gut" meine ich: Liebeskummer aus der Hölle. Immer wieder. 

Irgendwann kommt dieser Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob die Selbstliebe, dieses scheue Ding, größer ist als die Hoffnung, dass das noch mal was wird. Und mein Moment ist jetzt. Ich ziehe nämlich weg, nach elf Jahren in der gleichen Stadt haue ich ab. Ein guter Augenblick, um loszulassen.

Und deshalb ist meine Kolumne diese Woche nicht einfach ein Text, sondern ein Brief – ein Abschiedsbrief: