Bild: Imago
Katzen als Kuschelpartner wurden auch untersucht.

In der kalten Jahreszeit rücken wir gerne besonders nahe zusammen. Wollen uns warm in die Bettdecke einrollen, die Füße unter die Waden eines Mitkuschlers schieben. Zumindest einer kann dann gut einschlafen.

Forscherinnen wollen nun herausgefunden haben, dass Hunde die idealen Einschlafpartner sind – zumindest für Frauen.

Das Ziel der Wissenschaftlerinnen vom Canisius College in New York und der Universität von Florida war: Herausfinden, wie Tiere im Bett den Schlaf beeinflussen. 

Das Ergebnis: Mit einem Hund im Bett schläft Sie deutlich besser als mit menschlichen Partnern oder Katzen. (Hier geht's zur Studie)

1 Wie wurde genau geforscht?

  1. Die Wissenschaftlerinnen haben  962 Frauen aus den USA online befragt. 
  2. Untersucht wurde, mit wem das Bett geteilt wird – dabei zählten sowohl menschliche Partner wie Haustiere – und wie der Schlaf verläuft. 
  3. Bewertet wurde die Schlafqualität mit dem Pittsburgh Sleep Quality Index, einem international anerkannten Fragebogen.

2 Mit wem schlafen die befragten Frauen ein?

  • 55 Prozent der Teilnehmerinnen teilten ihr Bett mit mindestens einem Hund.
  • 31 Prozent gaben an, mindetens eine Katze im Bett zu haben.
  • Unabhängig der Tierfrage schliefen insgesamt 57 Prozent der befragten Frauen auch an der Seite eines Menschen ein.

3 Und was kam heraus?

Die Teilnehmerinnen, die beim Schlafen einen Hund an ihrer Seite haben, gaben an, mehr Sicherheit und mehr Schlafkomfort zu empfinden, als die übrigen Teilnehmerinnen. Außerdem gingen sie früher ins Bett und wachten auch früher auf – laut den Forscherinnen alles Anzeichen für einen guten, erholsamen Schlaf.

Frauen und Männer, die nun das Gefühl haben, den Schlaf ihrer Partnerin zu stören, können aber aufatmen: Laut der Studie bieten Katzen noch deutlich weniger Komfort und Sicherheit als Menschen. Die Forscherinnen schreiben:

Katzen, die im Bett ihrer Halter schlafen, haben den Schlaf genauso gestört wie menschliche Partner – aber wurden noch weniger mit dem Gefühl nach Komfort und Sicherheit assoziiert als Menschen- oder Hunde-Bettpartner.

4 Wie seriös ist die Studie?

Die Forscherinnen haben ihre Studie allein anhand von Umfragen durchgeführt, das Bewerten der Schlafqualität ist also höchst subjektiv. Für weitere Studien müssten sich die Frauen mit ihrem jeweiligen Bettpartner wohl in ein Schlaflabor begeben. Erst dann sieht man genau, wie geruhsam die Nähe eines Hundes wirklich ist.

Und unabhängig des Schlafes bleibt ein Problem: die vielen Haare im Bett.

Diese Macken kennt nur, wer Hunde wirklich liebt:


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