Es sieht allerdings anders aus, als du dachtest.

Auf Island ist Verlass. Gerade, wenn man sich daran gewöhnt hat, seine Einhorn-Sehnsucht mit Einhorn-Frappuccinos (bento) oder Einhorn-Schokolade (bento) zu stillen – gerade dann kommt Island mit einem echten Exemplar um die Ecke.

Okay, es ist jetzt kein hochgewachsenes Ross. Aber immerhin ein lieb guckender Schafsbock. Er gehört der Bäuerin Erla Porey Olafsdottir, isländische Medien haben nun über ihn berichtet (Iceland Monitor, auf Isländisch).

Der Bock heißt "Einhyrningur", was die wunderschöne isländische Bezeichnung für Einhorn ist:

Einhyrningur ist natürlich kein klassisches Einhorn, sondern hat eine Missbildung: Seine beiden Hörner sind in der Mitte zu einem verwachsen. Er wurde bereits vergangenes Frühjahr auf dem Hof geboren. Da die Farmer viele ihrer Tiere in den Bergen weiden lässt, hatten sie ganz vergessen, dass sie ein Einhorn unter ihren Tieren haben. 

"Er guckt immer ein bisschen amüsiert und zugleich traurig."
Ein Farmer über Einhyrningur

Einhyrningur sei durch sein Horn nicht beeinträchtigt, "er dreht einfach seinen Kopf zur Seite, wenn er die Nische zum Heu sucht". Allerdings, und das ist wohl das Schicksal von allen, die nicht der Norm entsprechen, würde er oft von anderen Tieren geärgert. "Er ist sehr sanft, der Arme", sagte ein Mitarbeiter der Farm zu "Icenews", "die anderen Böcke suchen sich daher gerne ihn zum Kämpfen aus". 

Woher kommt eigentlich der Einhorn-Hype? Hier ist die Antwort:


Future

Warum ich Deutschland verlassen habe und nach Lissabon ausgewandert bin

Aleksandra hat heute frei. Sie sitzt am Meer und telefoniert – mit mir. "Das Schönste ist das Meersalz, was du in der Luft riechst", sagt sie. Die Hamburgerin hat ihren Traum wahr gemacht: Vor einem halben Jahr ist sie nach Lissabon gezogen.

Das hört sich einfach an. Wie aber fühlt es sich an, die Heimat erst einmal hinter sich zu lassen?