Bild: flickr.com / Tambako The Jaguar / cc by-nd
Ein voller Kühlschrank und andere ungewohnte Sachen.

Ein Praktikum in der Heimatstadt, die Wohnungslosigkeit nach einem Auslandssemester oder reine Sparmaßnahme: Es gibt verschiedene Gründe, wieder bei Mama und Papa einzuziehen - auch nachdem man bereits eine ganze Weile flügge war.

Einmal ausgezogen, hat es einen bitteren Beigeschmack zurückzukehren. Es fühlt sich an wie ein Rückschritt. Andererseits ist das gemachte Nest auch verdammt gemütlich. Dinge, die mir jetzt jeden Tag begegnen, da ich wieder zu Hause wohne.

1. Mein Zimmer wurde umfunktioniert.
2. Meine Eltern rufen mich täglich wieder mit den Kosenamen, die ich sonst nur an Geburtstag und Weihnachten ertragen musste.
3. Ich muss wieder jeden Abend zur Tagesschau leise sein.
4. Der Kühlschrank ist immer voll – yes!
5. Die Nachbarn sind immer noch genau so neugierig.
6. Meine Sachen liegen plötzlich nicht mehr da, wo ich sie liegen gelassen habe.
7. Das Internet funktioniert "gerade nicht".
8. Ich habe wieder die gleichen Hausschuhe an. Wirklich: DIE GLEICHEN!
9. Ich werde gefragt, wann ich nach Hause komme. Die Antwort wird überprüft. Und kommentiert.
10. Alle Familienmitglieder fallen wieder in ihre alten Muster.
11. Plötzlich ist da ein Stapel frisch gewaschener Klamotten auf dem Bett – Mama, du bist die Beste!
12. Ab und zu darf ich das großzügige Wechselgeld behalten.
13. Jemand wartet abends auf mich.
14. Meine Schwester hat den Pulli an, den ich heute tragen wollte.
15. Ich kann sagen: "Ich wohne WIEDER zu Hause!" Ich war schon mal ausgezogen. Wichtig. So ein Stück weit erwachsen bin ich ja doch.