Am 8. März ist Weltfrauentag. In diesem Jahr soll aber zusätzlich noch gestreikt werden. Der Aufruf dazu kommt von den Organisatorinnen des "Women's March" (bento).

Eine Schülerin aus den USA hat deshalb ihrem Schulleiter einen Brief geschrieben und erklärt, warum auch sie streiken möchte. Sie kam auf die Idee, weil sie beim Abendessen mit ihrer Mutter über politisches Engagement gesprochen hatte (Mashable).

Ihre Mutter veröffentlichte den Brief bei Twitter:

Die Zehnjährige schreibt ihrem Schulleiter: Sie würde an diesem Tag leider nicht kommen können, sondern am Streik teilnehmen. Sie würde ihre Lehrer darüber informieren und ihre Schularbeiten vorher machen.


Das ist die Geschichte des Frauenstreiks – zum Klicken:
Frauenstreiks sind nicht neu, schon in der Antike schrieb der Dichter Aristophanes die Komödie "Lysistrata": Um den 20-jährigen Krieg zwischen Sparta und Athen zu beenden, streikten die Frauen – bis wieder Frieden herrschte. (BR)
Welche Streiks haben uns in den vergangenen Jahren beeindruckt?
In Island zum Beispiel streikten am einem Tag im Jahr 1975 rund 90 Prozent der Frauen, um für Gleichberichtigung und bessere Kinderbetreuung einzustehen. Der Beginn der isländischen Frauenbewegung. (Tagesspiegel)
Und im Jahr 1991 streikten 500.000 Schweizerinnen unter dem Motto: "Wenn Frau will, steht alles still" – um für Lohngerechtigkeit zu kämpfen. (Wochenzeitung)
Und heute?
Bei den Womens Marches in den USA marschierten Anfang des Jahres Hunderttausende gegen den neuen Präsidenten, gegen Rassismus und für Frauenrechte. (bento)
Beim "schwarzen Protest" in Polen demonstrierten im Oktober Zehntausende Frauen gegen das strenge Abtreibungsverbot. Viele von ihnen gingen deshalb nicht zur Arbeit. (SPIEGEL ONLINE)
Im Herbst 2016 protestierten mehrfach Menschen gegen Frauengewalt in Argentinien. Auslöser war unter anderem die Vergewaltigung und der anschließende Mord an einer 16-Jährigen. (Zeit Online)
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Mit dem Brief wolle sie dem Schulleiter nur ihre Abwesenheit erklären.


Style

Der Bundespräsident lädt zur Amtseinführung – die Frauen sollen ein "kurzes Kleid" tragen
Was wirklich hinter der Formulierung steckt.

Am 22. März wird Frank-Walter Steinmeier offiziell zum 16. Bundespräsidenten Deutschlands ernannt (bento). Die Einladungen zur Feier wurden schon mal verschickt. Und nicht jeder ist damit einverstanden – denn für Frauen gibt es einen klar definierten Dresscode.

Die eingeladene Bundestagsabgeordnete Nadine Schön (CDU) twitterte ein Foto der Einladung: