Sechs Menschen aus Spanien, China, der Türkei, den USA, Schweden und Uganda im Video-Gespräch

In den vergangenen Wochen spielte sich unser Alltag größtenteils in den eigenen vier Wänden ab. Statt Bar-Hopping, Vereinssport oder Kino gibt es in der Coronakrise: Yoga, Puzzeln und vielleicht mal ein Online-Konzert.

Wie erleben junge Menschen die Coronakrise in ihrem Land?

Ob Asien, Afrika, Europa, Süd- oder Nordamerika – plötzlich verbindet alle Menschen auf der Welt ein Thema: Corona. Dabei gehen verschiedene Länder und Kulturen unterschiedlich mit der Krise um. Wir haben Millennials aus Uganda, der Türkei, China, den USA, Schweden und Spanien gefragt, wie sie sich selbst und ihr Land erleben. Wie ändert sich ihre Arbeit? Wie ändern sich ihre Beziehungen? Was gibt ihnen Hoffnung?

Die dabei entstandenen Videos zeigen, wie nah wir uns in der Krise sind.

Dass Einschränkungen nötig sind, um die Pandemie zu bekämpfen und Menschen nicht unnötig in Gefahr zu bringen, haben die meisten von uns eingesehen. Doch in dieser Ausnahmesituation wird uns auch bewusst, welche Dinge uns im Alltag wirklich wichtig sind. Zum Beispiel: Was bedeutet uns  unser soziales Leben? Wie haben wir eigentlich bisher unser Leben gelebt? Was fehlt uns jetzt?

Wir haben sechs Menschen aus unterschiedlichen Ländern gefragt, wie sich ihr Alltag in der Coronakrise verändert hat. Im Video oben erzählen sie, was sie am meisten vermissen – und welche Tipps sie gegen Einsamkeit und Langeweile haben.

Mitarbeit: Inken Dworak und Sarah Klößer


Gerechtigkeit

Ruben ist Jude. Wir haben ihn gefragt, wie er mit Verschwörungstheoretikern umgeht
Und warum die Mythen so gefährlich sind

Seit Beginn der Pandemie begegnen uns im Netz immer häufiger dubiose Thesen zum Coronavirus: Manche glauben zu wissen, dass das Virus Teil eines großen Komplotts sei. Oder dass die Regierung uns manipuliere, um eine Diktatur zu errichten. Andere stellen ganz grundsätzlich die Frage in den Raum: Gibt es das Virus überhaupt?  

Diese Verschwörungsmythen tauchen nicht nur in Kommentarspalten auf Social Media auf, sondern werden inzwischen sogar von Promis und Influencern verbreitet, wie etwa Sänger Xavier Naidoo, YouTuberin Anne Wünsche oder Star-Koch Attila Hildmann.