Das Video hat mehr als eine halbe Million Views.

Beim Carpool Karaoke sitzen unterschiedliche Menschen zusammen in einem Auto, singen, lachen, haben Spaß. Das ist auch in diesem Video so. Allerdings sind die Menschen nicht James Corden und irgendwelche Superstars – sondern Mütter und ihre Kinder mit Down-Syndrom.

Gedreht hat das Video eine Gruppe von Frauen aus Großbritannien. Sie haben sich über eine Online-Selbsthilfegruppe kennengelernt, in der sich Eltern von 2013 oder 2014 geborenen Kindern mit Down-Syndrom austauschen.

Für den Clip haben sich 50 von ihnen dabei gefilmt, wie sie den Song "A Thousand Years" im Auto mitsingen. Dabei benutzen sie Makaton, eine Form der Gebärdensprache. Dann hat einer der Väter die verschiedenen Aufnahmen zusammengeschnitten.

So schön ist das Ergebnis:

Rebecca Carless, eine der Mütter aus dem Video, erklärte der BBC die Idee dahinter: "Wir sind bloß ganz normale Mütter, wir lieben unsere Kinder, sie lieben uns, und sie sind genau wie andere Vierjährige. Wir wollen nichts an ihnen verändern." Eigentlich sollte das Video anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März veröffentlicht werden. Doch schon jetzt sind die Reaktionen "völlig verrückt", wie Carless sagt.

Ein Grund dafür ist wohl, dass auch James Corden, der das "echte" Carpool Karaoke moderiert, den Link zur neuen Version teilte. "Das bisher schönste Carpool Karaoke", schreibt er auf Twitter.

Es hat mich zum Weinen gebracht.

Auch Christina Perri, deren Song die Mütter und Kinder singen, hat ihr Einverständnis gegeben und feiert das Video auf Twitter.

So kamen schon über eine halbe Million Views für das Video zusammen – und es werden immer mehr.

Auch das echte Carpool Karaoke kann manchmal sehr, sehr schön sein:


Future

Elisa hat ein Hostel in Indonesien eröffnet – mit 24
Raus aus dem Hörsaal, ab in die Sonne.

Die studierte Kulturwissenschaftlerin ist heute 26 und lebt auf der anderen Seite der Erde – in ihrem Guesthouse "Batu Bambu". 

Was wolltest du werden, als du jünger warst? 

Als die Schule vorbei war, wollte ich Tiermedizinerin werden. Darauf habe ich mich dann auch beworben, wurde aber nicht genommen.  

Wie ging es weiter?

Nach dem Abitur war ich erst mal ein Jahr reisen. Und dann habe ich Kulturwissenschaften und im Nebenfach BWL angefangen.

Nach der großen Reise war mein Interesse an unterschiedlichen Kulturen geweckt. Da hat so ein Studium gut gepasst, und Tiermedizin hatte ja eh nicht geklappt. BWL habe ich dann noch mit reingenommen, damit meine Eltern ruhig schlafen konnten. Damit waren alle einigermaßen glücklich.