Brynne Huffman hat keine Lust, sich für ihre kurzen Hosen öffentlich blamieren zu lassen. Als sie dabei ist, ein paar Besorgungen zu machen, rät ihr eine fremde Frau, ihre Hose "zu überdenken". Brynne hat eine schlagfertige Antwort und teilt ihre Geschichte auf der Facebook-Seite von Love What Matters. Hier kannst du die gesamte Geschichte lesen:

“Heute habe ich eine mittellange Jeansshorts angezogen, eine luftige weiße Bluse, Flip-Flops und ging aus dem Haus, um ein paar Besorgungen zu mache.”

Sie erklärt, dass es sie Mut gekostet habe, sie sowohl zu kaufen als auch zu tragen. Ihre Sonnenbräune vom Schwimmen und ihre Muskeln vom Tanzen seien nicht so, wie es sein soll und abgesehen davon, entsprächen ihre Beine auch nicht dem gängigen Schönheitsideal (Stichwort: Cellulite).

“Meine zweite Besorgung an diesem Morgen war eine Paket-Abholung. Ich stand in der Schlange zwischen zwei Frauen. Frau Nr. 1 vor mir war ungefähr 60. Als ich mich hinter sie stellte, lächelte sie und machte mir ein Kompliment über meine Sonnenbräune und meine Haare."

Die zwei unterhielten sich über das Wetter und Kinder, bis sie an der Reihe war. In dieser Stimmung habe sie sich zu der Frau hinter ihr gedreht und sie angelächelt. Die andere Frau sei ungefähr zwischen 30 und 35 und sehr attraktiv gewesen. Zusätzlich habe sie ein T-Shirt mit dem Wort “COEXIST” ("Zusammenleben, miteinander leben") getragen.

"Today I put on a pair of mid-thigh denim shorts, a flowy white blouse, flip flops and left the house to run a couple...

Posted by Love What Matters on Montag, 27. Juni 2016


“Sie sagt: ‘Ihre Haare sind wirklich beeindruckend (sie dreht den Kopf zur Seite). Sie sollten wohl trotzdem Ihre Shorts überdenken.’
Ja, lies das nochmal. Mein Gesicht wird sofort rot, nicht aus Scham, sondern aus Ärger. Nein, kein Ärger. Wut.
Meine Fäuste ballten sich zusammen. Ich weiß das, weil ich spüren konnte, wie sich meine Fingernägel in meine Hand bohren.

So viele Sachen, die durch meinen Kopf gingen.

Weil ich aber keine Zeit hatte, verhaftet zu werden, kam das aus meinem Mund:
'Sie sollten wohl ihr T-Shirt überdenken.'"

Danach habe Brynne sich umgedreht und die Frau hinter sich ignoriert. Obwohl sie mehr hätte sagen wollen, habe sie zu viel Angst gehabt, dass sie dabei anfangen würde zu weinen. Sie habe nur nach Hause gehen und ihre Klamotten wechseln wollen. Das habe sie am meisten verärgert. Sie schreibt weiter:

"Geschlecht spielt keine Rolle.
Herkunft spielt keine Rolle.
Religion spielt keine Rolle.
Sexuelle Orientierung spielt keine Rolle.
Aber Fett?
Anscheinend spielt Fett eine Rolle."
Abschließend gibt sie den Lesern eine wichtige Message mit auf den Weg:
"Hört zu Leute.
Vor allem Frauen.
Übergröße bedeutet nicht unbedingt ungesund.
Übergröße bedeutet nicht unbedingt faul.
Übergröße bedeutet nicht hässlich oder nicht begehrenswert oder untalentiert oder unkoordiniert oder WENIGER MENSCHLICH.

Du magst Probleme mit deinem Körper habe. Habe ich nicht. Und ich habe sehr hart daran gearbeitet kein Problem mit meinem Körper zu haben. Nach einer wertenden Familie und Freunden, nach einer Scheidung, nach einer Depression. Frauen. Zieht einander nicht runter. Feiert euch. Jeden Tag."
Das Posting wurde mittlerweile mehr 140.000 Mal geteilt. In den Kommentaren bekommt Brynne jede Menge Zuspruch für ihre Geschichte:
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Ist das ein Bud-Spencer-Film oder ein Pornotitel?
Hey, "Banana Joe"!

Bud Spencer war der Held unserer Jugend. Seine deutschen Filmtitel sind herrlich komisch, aber auch oft unfreiwillig zweideutig: "Banana Joe" lässt grüßen.

Ähnlich verhält es sich mit deutschen, nun ja, Heimatfilmen der 1960er und 70er. Ein "Ein langer Ritt nach Eden" klingt nach Italo-Western, ist aber voller Sexzoten.

Kannst du erraten, was Porno und was Bud-Spencer-Film ist?