Miriam hat eine bipolare Störung. Damit ist sie eine von etwa 800.000 Betroffenen in Deutschland. Die psychische Krankheit äußert sich durch manische und depressive Stimmungsschwankungen. In den manischen Phasen erleben Betroffene ein extremes Hochgefühl. Sie sind euphorisch, stehen gleichzeitig unter Daueranspannung. Im kurzen Wechsel können diese Gefühle ins Negative umschlagen. Vor allem Menschen ohne Diagnose reagieren darauf mit Verzweiflung. Sie wissen nicht, was mit ihnen passiert – es besteht ein erhöhtes Suizidrisiko.  

Miriams Krankheitsgeschichte fing an, als sie 13 war. Damals erlebte sie ihre erste Depression. Bis sie die richtige Diagnose bekam, sollten noch Jahre vergehen. In der Zwischenzeit versuchte sie, gesellschaftsfähig zu bleiben. Irgendwann ging es nicht mehr. Nach einer Hypomanie des absoluten Hochgefühls folgte kurz darauf der absolute Tiefpunkt - sie wurde krankgeschrieben und fragte sich: Was stimmt nicht mit mir?

Als sie Anfang 20 war, fanden die Ärzte schließlich die richtige Antwort. Darauf folgten Aufenthalte in der Tagesklinik und Versuche, das richtige Medikament für sie zu finden. 

Dank jahrelanger Therapie, ausgewogener Ernährung, regelmäßigem Schlaf, einem Antidepressivum und Lithium steht die 26-Jährige heute wieder im Leben. Um Angehörigen von bipolaren Menschen zu helfen, betreibt sie einen Youtube-Kanal, in dem sie regelmäßig Tipps gibt. 

Auf ihrem Weg zur Besserung hat Miriam die Vivantes Humbolt-Klinikum geholfen. Sie empfiehlt Betroffenen sich hier zu informieren.

Mehr Information zu ihrer Geschichte gibt es im Video

Diese Bekenner-Videos sind bereits erschienen:
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