Oder ist das dann einfach langweilig?

Ich weiß ja nicht, wie die Algorithmen hinter Dating-Websites genau funktionieren. Ich stelle mir jedoch vor, dass sie meine Interessen mit den Interessen aller anderen Mitglieder des von mir bevorzugten Geschlechts abgleichen und mir dann vor allem Menschen vorschlagen, die ähnliche Hobbys, ähnliche Vorlieben und vielleicht sogar einen ähnlichen Job haben.

Und das scheint mir auch sinnvoll. So wäre zumindest gesichert, dass wir beim ersten Date was zu reden haben. Wir könnten uns zum Beispiel stundenlang über Bücher unterhalten, die wir beide gelesen haben. Oder zusammen schweigen – bei unserem gemeinsamen Lieblingsfilm im Kino. Wie schön wäre das!

(Bild: Giphy )

Das wird aber nicht passieren, denn ich bin gar nicht bei einer Dating-Website. Stattdessen bin ich seit sieben Jahren in einer glücklichen Beziehung. Und zwar mit einer Frau, die mir von so einem Anbieter nie vorgeschlagen worden wäre. Weil meine Freundin nämlich nichts von dem gut findet, was ich so mag. Und vice versa. Weil meine Freundin ein absolutes Karriere-Tier ist, während ich bei der ersten sich mir bietenden Gelegenheit meinen Job kündigen und in den Wald ziehen würde. 

Unsere gemeinsame Wohnung einzurichten war ein Krieg – wir haben verschiedene Stile und gehen dazu auch noch ganz unterschiedlich mit Geld um! Selbst wenn es darum geht, einen Urlaub zu buchen, müssen wir länger diskutieren und mehr diplomatisches Geschick anwenden, als es in der internationalen Politik die Regel sein dürfte.

So verschieden sind wir, dass ich mich manchmal frage, ob unsere Beziehung eigentlich eine gute Idee ist. "Für einander gemacht" sind wir ganz sicher nicht (wenn es so was überhaupt gibt). Müssen zwei Menschen wie wir nicht früher oder später getrennte Wege gehen? Einfach, weil sie sich auf keinen gemeinsamen Nenner einigen können?

(Bild: Giphy )

"Gegensätze ziehen sich halt an", sagen Freunde immer. Deren Beziehungen scheinen aber vor allem auf Gemeinsamkeiten zu basieren – vor allem die Beziehungen derer, die sich online kennengelernt haben. Wir schauen dann immer neidisch, wenn befreundete Paare gemeinsam ins Stadion gehen, weil sie beide seit ihrer Kindheit riesige St. Pauli Fans sind. 

Sind das die harmonischeren Beziehungen? Haben diese Beziehungen die besseren Überlebenschancen? Aber wie haben wir es dann auf sieben glückliche Jahre gebracht (und kein Ende in Sicht)? 

Ich habe da eine Theorie.

(Bild: Giphy )

Sie ist nicht ganz ausgegoren, aber hört sie euch an und sagt dann gern selbst, was ihr darüber denkt. 

Die Theorie geht so: Ich glaube, jedes glückliche Paar hat ungefähr gleich viel gemeinsam. Worin Paare sich voneinander unterscheiden, ist, wo diese Gemeinsamkeiten liegen. Manchmal sind die Gemeinsamkeiten von außen gut sichtbar und dann sagen alle: "Ah, ja: Gleich und gleich gesellt sich gern!" Und manchmal sind die Gemeinsamkeiten subtiler, persönlicher und von außen kaum erkennbar. "Gegensätze ziehen sich eben an!" heißt es dann.

Soweit klar?

(Bild: Giphy )

Die beiden Pauli-Fans mit ihren Schals und T-Shirts sind das beste Beispiel für die erste Art Paar. Deren Gemeinsamkeiten erkennt man von Weitem. Meine Freundin und ich gehören dagegen zur zweiten Gruppe. Wir haben (fast) keine gemeinsamen Interessen, aber wir haben etwas mindestens genauso Wichtiges gemeinsam: Nämlich unsere Vorstellung von einer guten Beziehung. 

Während wir uns wegen unserer Freizeitgestaltung ständig in die Haare bekommen, haben wir über unsere Beziehung noch kein einziges Mal auch nur länger diskutieren müssen. Wir wollen beide mal heiraten – und zwar mit derselben Art von Hochzeit. Wir wollen beide mit Kindern warten und dann höchstens zwei. Wir haben dieselbe Definition von Treue. Wir brauchen beide viel Nähe, viel Zeit mit dem Partner und leiden schon, wenn der andere mal ein Wochenende allein verreist. 

Wenn wir zwei Pflanzen wären, dann würden wir in ganz verschiedene Richtungen wachsen, aber: Wir wachsen beide aus demselben Topf, unsere Wurzeln – die Basis unserer Beziehung – sind eng miteinander verknotet. Hier, ich mal das mal an die Tafel...

(Bild: Giphy )

Das Pauli-Paar dagegen kann sich bis heute auf keine gemeinsame Zukunft jenseits des nächsten Heimspiels einigen. Wenn wir zwei Pflanzen sind, die aus einem Topf in verschiedene Richtungen wachsen, dann wachsen diese beiden aus zwei verschiedenen Töpfen aufeinander zu. Ihre Blätter berühren sich, ihre Äste verkeilen sich, diverse Bälle und Frisbees stecken in ihrer gemeinsamen Baumkrone. 

Aber sie sind sich dadurch nicht verbundener als wir: Unsere Verbindungen liegen nur eben unter der Erde. Und so stellen uns unsere Beziehungen vor verschiedene Herausforderungen: Meine Freundin und ich müssen aufpassen, dass unsere Leben – so unterschiedlich sie auch sind – weiterhin kompatibel bleiben. Und unsere Freunde müssen aufpassen, dass ihre jeweiligen Wurzeln sich nicht mit den Wurzeln dritter Pflanzen verbinden… Moooo-ment!

(Bild: Giphy )

Stehen diese Pflanzen jetzt in Töpfen oder in der freien Natur? Und sind das richtige Bäume, oder was? Dieses ganze Bild ist schief, glaube ich. Aber inhaltlich macht das doch Sinn, oder nicht? 

Meine Freundin meint übrigens "Nein." 

(Bild: Giphy )

Kundeninformationen

Wieso manche Menschen bestens zusammenpassen und andere eher nicht – darüber kann man ewig philosophieren. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der andere dich nimmt, wie du bist – so wie die neue Mercedes-Benz A-Klasse mit Mercedes me.

Denn die passt sich wie kein Mercedes-Benz zuvor deinen Bedürfnissen und deiner Persönlichkeit an: von der Innenausstattung, über die Ambientebeleuchtung, bis hin zum brandneuen Multimediasystem MBUX, das dich – perfekt personalisiert und intelligent sprachgesteuert – immer mit deiner Welt in Verbindung hält.

MBUX steht für Mercedes-Benz User Experience und begeistert mit allem, was ein Mobile Device ausmacht: Intuition, Personalisierung, Sprachsteuerung. So muss eine benutzerfreundliche Vernetzung von Auto und Fahrer aussehen: Das Auto passt sich dir an, nicht umgekehrt.

"So wie Du" eben.

Und das Beste: Obendrein bietet die neue A-Klasse eine ganze Reihe an Fahrassistenzsystemen, die du bisher nur aus der Luxusklasse kennst. Weil Individualität und höchste Ansprüche keine Gegensätze sind.

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Haha

Die 8. Staffel GOT kommt erst 2019 – mit diesen Geschenken überstehen Fans die Wartezeit
Erste Hilfe für Hardcore-Fans

Als hartgesottener GOT-Fan bist du sowieso schon leidgeprüft.

1. Du musstest dir mindestens zweimal pro Staffel einen neuen Lieblingscharakter suchen, der noch nicht tot ist.

2. Du musstest Geheimagenten-würdige Qualitäten entwickeln, um nicht ständig versehentlich gespoilert zu werden.