Eine Beziehung zu beenden, ist fast immer schwierig. Zusätzlich zu der emotionalen Last, gibt es auch noch einige Erwartungen daran, wie genau eine Trennung ablaufen sollte. 


Eine der offenbar allgemeingültigen Grundregeln: Wenn schon Schluss machen, dann auf jeden Fall im persönlichen Gespräch! Der unverzeihlichste Fehler wäre für viele Menschen eine schriftliche Notiz. 

Ich finde, das ist Quatsch: Manchmal kann eine Trennung per WhatsApp der bessere Weg sein.

Warum? Das erkläre ich oben im Video.

Mic Drop auf Snapchat

Mic Drop, das ist: Eine Person, ein Thema, eine Meinung. Jede Woche neu und zuerst bei Snapchat. 

Hier siehst du alle Folgen. 👻 


Tech

Siri ohne Geschlecht: So klingt ein genderneutraler Sprach-Assistent

Wer Sprach-Assistenten wie Siri oder den Google Assistant verwenden möchte, kann sich entscheiden: Soll mein Smartphone mit einer männlichen oder einer weiblichen Stimme sprechen? Amazons Alexa lässt erst gar keine Wahl: Die Stimme ist immer weiblich. 

Wer Siri nach dem Geschlecht fragt, erhält die Antwort, dass die Künstliche Intelligenz (KI) weder männlich noch weiblich sei – doch bei der Sprachausgabe gibt es diese Option nicht. 

Ein dänisches Entwicklerteam möchte das ändern und hat deshalb eine geschlechtsneutrale Stimme für künstliche Intelligenzen konzipiert. 

Die Motivation hinter dem Projekt: "Q" soll sexistische Stereotype beenden, die durch Systeme wie Siri und Alexa aufrecht erhalten würden. Die Entwickler bei Apple und Amazon liefen Gefahr, Stereotype zu bekräftigen, wenn sie Siri und Alexa standardmäßig weiblich sprechen zu lassen. Denn dahinter stünde der Gedanke, dass ein KI-Assistent als hilfsbereit und fürsorglich empfunden werden solle – und die Annahme, dass diese Eigenschaften eher zu Frauen passen. (Wired)

In Großbritannien hat Siri hingegen von Haus aus eine männliche Stimme. Die amerikanische KI-Forscherin Justine Cassell glaubt, dass dies so ist, weil Briten früher männliche Bedienstete hatten. "Apple könnte wollen, dass das Stereotyp des immer hilfsbereiten und verfügbaren Dieners hervorgerufen werden soll", so Cassell (NPR). Genau solchen Vorurteilen wollen die Entwicklerinnen und Entwickler mit der geschlechtsneutralen Stimme begegnen. 

Und es gibt noch einen Grund, Siri neutral zu halten: Das dritte Geschlecht wird von den Technologiekonzernen ignoriert. Menschen, die sich weder als männlich noch als weiblich identifizieren, werden bei den Sprachasisstenten ausgeschlossen.

Deshalb will das Team von "Q" Druck ausüben auf die Tech-Unternehmen: Zukünftig soll auch Siri zeigen, dass es nicht bloß männlich und weiblich gibt. 

So klingt die geschlechtsneutrale virtuelle Stimme: