Videoreihe "Ungehindert", Folge 2: Reisebloggerin Kim Lumelius

Ob Safari in Südafrika, Inselurlaub im indischen Ozean oder Paragliding in der Schweiz: Kim Lumelius, 32, hat schon vieles gemacht. Und sie ist mit ihren Reiseplänen längst noch nicht am Ende.

Immer bei ihren Abenteuern dabei ist Lutzi, ihr Rollstuhl. Im Alter von zwei Jahren wurde bei Kim Spinale Muskelatrophie diagnostiziert, eine Art Muskelschwund. Weil sich einzelne Körperteile allmählich nicht mehr kontrollieren lassen, braucht sie Lutzi als verlässliches Fortbewegungsmittel.

Ungehindert

Ist man behindert oder wird man von der Gesellschaft behindert? In unserer Videoreihe stellen wir junge Menschen vor, die trotz Barrieren ihre eigenen Wege gehen. Jede Folge beleuchtet dabei ein anderes Thema: vom Studium zu Reisen oder Dating. 

Auf ihrem Blog  "Wheelie Wanderlust" berichtet Kim über barrierefreies Reisen – immer mit einer positiven Haltung. 

Hindernisse gibt es für sie nicht. Im Gegenteil: "Mit dem richtigen Hilfsmittel ist, glaube ich, alles machbar."

Warum Kim am liebsten Bäder und Toiletten fotografiert und was ihr unterwegs die größten Schwierigkeiten bereitet, erzählt Kim im Video oben.

Du möchtest bei unserer Videoreihe mitmachen?

Du lässt dich von negativen Stigmatisierungen und gesellschaftlichen Barrieren nicht aufhalten und willst deine Geschichte erzählen? Egal ob zum Thema Dating, berufliche Erfolge, Wohnen oder Familie - schreibe mir eine Nachricht! phuong.tran@bento.de.


Gerechtigkeit

Junge CSU-Frauen über die Quote: "Diesen Mitleidsbonus braucht eine selbstständige Frau nicht"
Und was sie stattdessen fordern.

In der Männerpartei CSU gibt es zu wenige Frauen. Das befand sogar CSU-Chef Markus Söder, sonst eher nicht für progressive Vorstöße bekannt. Mit einer verpflichtenden Frauenquote wollte Söder dafür sorgen, dass Frauen schneller in Führungspositionen kommen.

Er wollte eine Quote von 40 Prozent für die Kreisvorstände einführen, die auf Landes- und Bezirksebene schon gilt. Beim Parteitag im Oktober wurde ihm jedoch ein Strich durch den Antrag gemacht – ausgerechnet von den Frauen. Statt einer verpflichtenden Muss-Bestimmung, wie sie der Parteivorstand gefordert hatte, gibt es nun lediglich eine Soll-Bestimmung (SPIEGEL).

Vor allem die jungen Frauen der Partei sprachen sich gegen eine Quote aus.

Drei Frauen der Jungen Union in Bayern haben uns erklärt, warum sie die Frauenquote nicht gut finden – und stattdessen Veränderung nach ihren eigenen Spielregeln fordern.

Madleine, 17, ist in der JU Haßberge Beisitzerin in der Vorstandschaft.