Bild: dpa / Unsplash (bento-Montage)
Vier Fragen und Antworten.

Was hilft, wenn man Unfällen vorbeugen möchte? Geschwindigkeitsbegrenzungen? Warnschilder? Aufklärungsarbeit?

Mit solchen Lösungsansätzen beschäftigt sich die Landesstraßenbaubehörde in Hannover meistens. Doch sie helfen eher mäßig: Die A2 ist quasi das Sorgenkind des Verkehrs in der Region. 2017 geschahen auf den Autobahnen in der Region Hannover 2815 Unfälle – 2029 davon auf der A2. (HAZ)

Nun boten zwei Frauen der Behörde ihre Hilfe an. Ihre Qualifikationen stammen allerdings aus einem ganz anderen Bereich.

Wer sind die Frauen?

Melanie Rüter beschreibt sich selbst als "Elfenbeauftragte", die "Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen" aufnehmen könne. Das sagte sie der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Sie könne selbst sehr feine Schwingungen wahrnehmen und so feststellen, ob Elfen, Trolle oder andere Wesen erstens anwesend und zweitens dem Menschen gegenüber verstimmt seien.

Wie praktisch.

Mit dabei war auch Marion Lindhof, die sich "Tierkommunikatorin" nennt und der Zeitung sagte, sie könne selbst mit Mäusen und Mehlwürmern sprechen. Das Schöne an den Tieren sei: "Sie lügen nie:"

Was machten sie an der A2?

Mit zwei Mitarbeitern der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und außerdem abgesichert von einem Lastwagen der Autobahnmeisterei besuchten sie die fünf Abschnitte der A2, welche die Frauen für besonders energetisch relevant halten. 

Dort hätten sie nach eigener Aussage sofort "sehr traurige Energien" gespürt und die Autobahnteile entsprechend "energetisch versiegelt".

Die Behörde versichert: Kosten seien dabei nicht entstanden, man habe die Aktion mit einer ohnehin geplanten Kontrollfahrt kombiniert.

Was war an der A2 nun los?

In einigen Fällen waren es aufgebrachte Naturwesen, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten.
Melanie Rüter zur HAZ

In anderen Fällen seien es rebellische, "halbstarke" Wildschweine gewesen, die sich mit den Autos hatten anlegen wollen, so Marion Lindhof.

Und jetzt?

Die beiden Frauen sind sich sicher: Man werde anhand der Unfallzahlen deutlich sehen, dass es dort nun weniger negative Energien gebe. Und sie wünschen sich staatliche Elfenbeauftragte – wie es sie bereits in Island gibt. (Die Welt)


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