Drei Fragen und Antworten zu dem rührenden Bild

Was ist passiert?

Die Schicht von Celeste Ayala neigte sich gerade dem Ende zu. Die Argentinierin ist Polizistin und schob gerade Wachdienst in einem Kinderkrankenhaus in Buenos Aires, als sechs Kinder eingeliefert wurden. Die Behörden hatten sie ihren Eltern weggenommen, weil diese die Kinder nicht ausreichend versorgt hatten. So erzählte Ayala es später in einem Fernsehauftritt. (La Vanguardia)

Celeste Ayala hörte das jüngste der sechs Kinder schreien, ganz offensichtlich vor Hunger, wie sie annahm. Also bat sie das Krankenhauspersonal um Erlaubnis, das Baby selbst stillen zu dürfen. Das Personal warnte sie vor "dem Geruch und dem Schmutz" des Babys, Ayala war das egal. Sie selbst hat zwei Kinder, eines davon stillt sie noch. Also setzte die Polizistin sich in Uniform auf einen Stuhl und gab dem Baby die Brust. 

Was sagt die Polizistin selbst dazu?

"Es wollte gar nicht wieder loslassen", berichtet Ayala. "Es hat aufgehört zu weinen – und streichelte mich auch." Das Baby habe nicht nur Hunger gehabt, sondern auch Zuwendung gebraucht, erzählte Ayala.

Ayalas Kollege Marcos Heredia postete ein Foto von der Szene auf Facebook. Innerhalb weniger Stunden ging es viral. Inzwischen wurde es bereits mehr als 111.000 Mal geteilt. Viele Nutzerinnen und Nutzer sind ganz offensichtlich begeistert von der Geste. Die Kommentare sind ein einziger Lovestorm.

Wie ging es für die Polizistin weiter?

Einen solchen Einsatz sehe man nicht alle Tage, schrieb auch Ayalas Kollege. Das sah auch der zuständige Minister der Provinz Buenos Aires so. Er traf sich persönlich mit Ayala, um ihr zu danken. Sie sei ein Beispiel für die Art von Polizeiarbeit, die ihn stolz mache, schrieb der Minister auf Twitter.


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