Egal ob mit dem Einwegrasierer, dem Epilierer, dem Heißwachs, dem Kaltwachs, der Sugaring-Paste oder der Enthaarungscreme: Die Körperhaarentferung ist für viele Frauen ein riesiges Thema – und oftmals auch unglaublich anstrengend. Zum einen kostet ein glattrasierter Körper sehr viel Zeit, zum anderen ist die Haarentfernung nicht selten mit gereizter Haut und häufig sogar Schmerzen verbunden. 

Einige Frauen rasieren sich für sich selbst. Andere wiederum für ihren Partner oder ihre Partnerin. Vor allem in Letzterem sehen immer mehr Frauen aber ein Problem: Nur für jemand anderen all die Strapazen auf sich nehmen?

Nun soll die Aktion "Januhairy" Frauen auf aller Welt zeigen: Quält euch nicht!

  • Die Idee: Einen Monat lang nicht rasieren und Bilder davon im Netz posten. Egal ob unter den Achseln oder an den Beinen – Hauptsache es sprießt. 

Initiert hat den "Januhairy" die 21-jährige Studentin Laura Jackson. Sie musste für eine Theaterperformance aufhören, sich zu rasieren. Schnell fühlte sie sich wohl mit Haaren und ließ sie auch danach stehen. 

Also gründete Laura den Instagram-Kanal "Januhairy" und stellte ihre Idee vor:

Im Post zum Bild schreibt Laura, sie fühlte sich ohne Rasur befreiter und selbstbewusster. Allerdings hätten andere sie immer wieder kritisiert oder ihr Unverständnis gezeigt. Einige unterstellten ihr, faul zu sein. 

„Ich habe gemerkt, dass es immer noch so viel zu tun gibt, bis wir wirklich in der Lage sind, andere voll und ganz zu akzeptieren.“

Also startete sie "Januhairy". Unter dem Hashtag finden sich nach noch nicht mal einer Woche schon mehr als 2000 Beiträge. Viele Frauen zeigen Bilder ihrer Achselhaare, andere ihre Beine. Posts aus Deutschland, Großbritannien, Russland und den USA sind darunter.

Manche Fotos sind älter, andere lassen erst wachsen, seit sie von der Challenge gehört haben. Aber alle eint eine Aussage: Es tut gut, nicht auf vermeintliche Konventionen achten zu müssen und seinen Körper nur für sich zu haben.

Nutzerin @sobadass_sam schreibt zum Beispiel:

"Vor ein paar Jahren habe ich aufgehört, meine Achseln zu rasieren und die Welt hat trotzdem nicht aufgehört, sich zu drehen, mein Ehemann hat nicht aufgehört, mich attraktiv zu finden, ich stinke nicht und es hat auch sonst keinen Unterschied in meinem Leben gemacht, außer dass ich es mag, behaarte Achseln zu haben!"

@mrsbeinfinity nutzt die Challenge, um auch anderen Frauen Mut zu machen.

Und Nutzerin @sophielmee hat gar nicht vor, es beim Januar zu belassen: "Januhairy und das ganze Jahr. Wirklich."

Die Idee des "Januhairy" ist dem "Movember" nicht ganz unähnlich. 

Dabei rasieren sich Männer den ganzen November über nicht den Oberlippenbart. Anstatt um Schönheitsideale geht es dabei allerdings um eine Spendenaktion zur Vorbegung von Prostatakrebs.

Auch Laura will ihre Anti-Rasur-Kampagne mit einer Spendenaktion verknüpfen. Über eine Plattform sammelt sie Geld für das Projekt "Body Gossip", das sich dafür einsetzt, jungen Menschen ein gesundes Körperbild zu vermitteln. Es ist der Idee der Anti-Rasur nicht fern: Egal, was du mit deinem Körper anstellst – Hauptsache ist, du fühlst dich wohl damit.


Retro

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