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Jede Woche stellt ein Mitglied der bento-Redaktion seine persönlichen Highlights der Woche vor. Dieses Mal: Nike.


Zwischen Weihnachtsbaumkugel-Kiste und Fahrradflickzeug steht er auf dem Dachboden: mein Karton mit Wintersachen. In dieser Woche habe ich ihn von oben in die Wohnung geholt, ich brauchte dringend was Warmes. 

Denn der Sommer scheint sich aus vielen Teilen Deutschlands vollständig verabschiedet zu haben. Grrr! Ich hab mich auf meine neuen Sandalen gefreut – stattdessen sollte ich mir Gummistiefel kaufen. 

Und trotzdem: Ich freu mich auch auf die Zeit, in der ich in Decken eingekuschelt auf dem Sofa liegen und lesen kann. Zum Beispiel diese Geschichten, die mir in den vergangenen Tagen besonders gut gefallen haben.


Viele von uns gucken ständig Netflix – und gerade Serien oder Filme wie "Tote Mädchen lügen nicht" oder "To the Bone" werden wegen ihrer Nähe zum echten Leben gefeiert. Aber sind die Szenen, die so realistisch wirken, es eigentlich wirklich?

Der Film "To the Bone", in dem es um eine magersüchtige junge Frau geht, ist es nicht. Darauf macht unsere Autorin aufmerksam, die in diesem Text sehr ehrlich und eindringlich von ihrer eigenen Essstörung berichtet.

Auf Tinder kann ein Foto alles entscheiden: Bizepsflex vorm Spiegel? Weg damit! Strickmütze und Welpenblick? Swipe nach rechts! 

Die App macht Oberflächlichkeit zur obersten Regel. Die Berliner Fotografin Eylül Aslan hat sich dem Thema mit einem Projekt genähert.

Sie hat sich über Tinder mit Männern getroffen und sie gefragt, welchen Teil von Eylüls Körper diese am meisten mögen – und welchen am wenigsten.

Sie sprinten, werfen, springen; sie geben alles; sie zeigen, was der menschliche Körper leisten kann: Spitzensportler sind Vorbilder. 

Und in Deutschland werden sie verdammt schlecht bezahlt. Wir haben bei drei Athleten zwischen den Wettkämpfen in London gefragt: Wie macht ihr das eigentlich – Sport und Leben? Das haben sie geantwortet:

Wir alle machen Sachen, zu denen wir in der Öffentlichkeit wahrscheinlich nur ungern stehen. Manche von uns essen ihre Pizza nur mit extraextra Käse, andere hören "Benjamin Blümchen" zum Einschlafen oder lieben Trash-Fernsehen.

Nur: Warum stehen wir nicht einfach zu diesen Vorlieben? Warum entschuldigen wir sie ständig als "Guilty Pleasure"? Dass das aufhören muss, zeigt unsere Autorin in diesem Kommentar:

Für die Inderin Manjari ist Freiheit eine Zeitspanne. Sie dauert 12,5 Stunden, von morgens bis abends. In dieser Zeit sind die Käfigtüren offen, abends schließen sie. Manjari ist eine Gefangene auf Freigang. Dabei hat sie nie eine Straftat begangen. 

Ihr einziges Vergehen, wenn man so will, ist, eine Frau zu sein. In Indien hat sich wegen Fälle wie dieser eine neue Bewegung gebildet:

Zum Schluss möchte ich euch noch einen Text zeigen, der mich an eine wunderbare Zeit erinnert hat: die Abiphase! All die Stufenpartys, die Ausflüge zum See, die vielen Telefonate mit der besten Freundin – und dann der Abiurlaub:


Tech

Das sollen die neuen Emojis sein

Du magst den Kackhaufen-Emoji, aber er war dir schon immer ein wenig zu fröhlich?

Bald könnte es von dem kleinen Haufen eine unglückliche Variante geben – quasi ein Häufchen Elend. Denn der "Frowning Pile of Poo" ist einer von 67 Anwärtern auf die neuen Emoji-Plätze für 2018.