"Warum stehe ich lieber im Club als ein Kinderzimmer einzurichten?"

Ich werde 30 Jahre alt. Ein Alter, das an einige Stigma gebunden ist. Der 30. Geburtstag gilt in unserer Gesellschaft als Wendepunkt im Leben. 

Und wo stehe ich? 

Klar, ich bin weniger impulsiv als noch vor einigen Jahren. Ich weiß, was ich in einer Beziehung nicht will. Und ich brauche keine Lupe mehr, um die ersten Falten zu sehen. 

Bedeutet 30, dass ich meinen Lebensrhythmus ändern sollte? 

Viele meiner gleichalterigen Freunde kriegen Kinder, gehen weniger feiern. An meinen Bedürfnissen hat sich nicht viel verändert. Ich stehe immer noch lieber acht Stunden im Club als ein Kinderzimmer einzurichten. Und trotzdem: Ich hinterfrage auf einmal mein Leben

Die Zeit vergeht erbarmungslos. In den Zwanzigern hatte ich die Energie, mein Leben immer wieder zu verändern. Kann ich mir das erhalten? Oder bin ich in meinen Verhaltensmustern bald festgefahren?

Es ist ein einziges Gefühlschaos – die Antworten auf meine Fragen erkunde ich im Video.


Gerechtigkeit

SPD darf über GroKo abstimmen – doch die Unterlagen sind reinste GroKo-Werbung
Viele werfen der Parteispitze nun eine "unfaire" Wahl vor.

Die SPD hat die Wahlunterlagen zum Entscheid über eine neue Große Koalition an ihre Mitglieder versandt. Ab sofort können mehr als 460.000 SPD-Mitglieder darüber entscheiden, ob es ein neues Bündnis aus CDU, CSU und SPD geben soll.

Der Brief sorgt bei GroKo-Gegnern allerdings für Unmut – denn die Wahlunterlagen sind alles andere als neutral.

In dem Schreiben wirbt die SPD-Spitze auf zweieinhalb Seiten für die GroKo. Den Koalitionsvertrag mit CDU und CSU stellt sie als Erfolg dar. Gegner sagen: Nur, wenn es im Schreiben auch GroKo-Kritik gegeben hätte, wäre es fair.