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Egal ob FH oder Uni, Erstsemester oder Langzeitstudent: Für die meisten Studiengänge ist ein mobiler Computer schwer von Vorteil.
Selbst augenscheinlich analoge Studiengänge sind heute komplett digital organisiert: Einschreibung, Rückmeldung, Mailinglisten, Skripte, Präsentationen und Hausaufgaben. Man kann das mögen oder nicht, aber drum herum kommt man meist nicht. Deswegen haben wir zum Semesterstart die besten Laptops für euch zusammengetragen. Damit du den Rechner sowohl zuhause am Schreibtisch nutzen als auch in die Tasche packen kannst, kommen alle Kandidaten aus der praktischen 13-Zoll-Kategorie. Außerdem sprechen wir für alle Preisklassen und Nutzungsvorlieben eine Empfehlung aus.
Das Acer Chromebook 13 bietet eigentlich alles was Studenten brauchen – für schlanke 250 Euro.(Bild: bento)
Schnäppchen für Leute, die sich auf was Neues einlassen können

Wer absolut kein Geld übrig hat und gerne etwas Neues ausprobiert, der sollte sich ein Chromebook zulegen. Zum Beispiel in Form des Acer Chromebook 13. Chromebooks sind die Google-Interpretation von Laptops und einfach unschlagbar günstig. Für unter 300 Euro kriegt ihr hier alles das an Funktion, was die meisten im Laufe ihres ganzen Studiums benötigen.

Dabei läuft als Betriebssystem eben kein Windows oder Mac OS sondern Googles Chrome OS. Die Bedienung ist kinderleicht und extrem minimalistisch. Alle Menüs und Einstellungen des Betriebssystems könnt ihr an einer Hand abzählen. Chromebooks sind so einfach zu bedienen, dass es schon fast wehtut. Der Nachteil ist, dass ihr euch der Google-Logik unterwerfen müsst: Alle Anwendungen laufen komplett im Browser und sämtliche Dateien liegen immer in der Cloud.

Das ist toll, weil sie ständig gesichert werden und ihr sie sofort an jedem anderen Gerät aufrufen könnt, schreckt viele Datenschutz-Fans aber ab. Inzwischen gibt es eine beachtliche App-Auswahl für Chrome OS. Auch Microsoft Office, Spotify oder Evernote laufen unter Chrome OS. Was das Chromebook nicht kann: Im Datei-Explorer Daten verwalten, Studiengang-spezifische Programme ausführen, Zocken oder aufwändige Multimedia-Arbeiten erledigen.

Produkt: Acer Chromebook 13
Betriebssystem: Chrome OS

Wieso?
- Schnäppchen
- Für 90% der Alltagsarbeit gut gewappnet
- Daten können nicht verloren gehen – ständige Sicherung in die Cloud

Wieso nicht?
- Kein klassisches Dateisystem mit Explorer wie man es von Windows kennt
- wenige (Uni-spezifische) Anwendungen

Preis: 250 Euro

Lenovo Yoga 500: Preiswerter und solider Windows-Laptop mit nützlichem Scharnier-Mechanismus.(Bild: bento)
Gute Preis-Leistung für Windows-Fans: Lenovo Yoga 500

Wer nicht auf sein gewohntes Windows verzichten, und trotzdem nicht viel Geld ausgeben möchte, ist mit dem Lenovo Yoga 500 gut beraten. Hier kriegt man ab 450 Euro einen ordentlichen Laptop, der nicht beim ersten Blick auseinanderfällt. Im Gegensaz zu anderen Laptops in dieser Preisklasse zeichnet sich der Yoga 500 durch seinen Scharnier-Mechanismus aus. Man kann das Display um 360 Grad komplett nach hinten klappen. Damit lässt sich das Laptop auch als "Zelt" aufstellen, was zur Abendunterhaltung oder in der Küche ganz nützlich sein kann.

Im günstigsten Modell gibt es einen Intel-i3-Prozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 500 Gigabyte große Festplatte. Der Wermutstropfen an dem Gerät ist das Display, dessen Auflösung und Blickwinkel-Stabilität nicht so toll sind – dafür ist es ein Touchscreen, der in Zusammenhang mit Windows 8.1 (Update auf Windows 10 ist kostenlos und lohnt sich!) Spaß macht. Für alle erdenklichen Office-Tasks steht auf jeden Fall genug Leistung bereit und euch steht die gesamte Windows-Anwendungs-Welt offen, inklusive alter, unbenutzbarer, fachspezifischer Uni-Programme, die Professoren gerne voraussetzen.

Produkt: Lenovo Yoga 500
Betriebssystem: Windows

Wieso?
- Display kann um 360° nach hinten geklappt werden
- Touchscreen
- Solide Leistung und Verarbeitung

Wieso nicht?
- Display-Auflösung und Blickwinkelstabilität nicht ideal

Preis: 490 Euro

Das Macbook Air ist nach wie vor einer der besten Laptops für Studenten die viel Wert auf Design und Verarbeitung legen.(Bild: bento)
Apple-Klassiker Macbook Air: Leistung, Eleganz und saftiger Preis

Apple kann man mögen oder nicht, aber unabhängig davon kann wohl keiner ernsthaft behaupten, dass das Apple Macbook Air ein schlechtes Notebook ist. Auch wenn sich augenscheinlich am Äußeren in den letzten Jahren nicht viel geändert hat, so aktualisiert Apple die Innereien dennoch regelmäßig. Deswegen gibt es im aktuellen Macbook Air auch die noch aktuelle Intel-Prozessorgeneration Broadwell in Form eines i5-Dual-Core Prozessors. Selbst CAD- und Videoschnitt-Anwendungen kann man mit dem Macbook Air ausführen. Dazu gibt es außerdem richtig schnelle (aber überschaubare) 128 Gigabyte SSD-Speicher.


Auch auf bento: Byte ist eine wilde Mischung aus Tumblr und Snapchat-Stories,

Ungeschlagen sind Macbooks nach wie vor bei der Verarbeitung. Schönere Materialien und minimalistischeres Design findet man sonst nirgends. Dafür bezahlt man natürlich auch den Markennamen mit einem Aufschlag gegenüber der Windows-Welt. 1100 Euro kostet das kleinste 13-Zoll-Modell. Apple bietet aber auch zwei Studentenrabatt-Programme an. Den normalen Education-Rabatt kann jeder Student nutzen. Für größere Rabatte müsst ihr euch im Intranet eurer Uni umsehen, und gucken, ob sie am "Apple on Campus"-Programm teilnimmt. Auch nicht zu vernachlässigen: Macbooks sind wertstabil und selbst nach einigen Jahren kann man die Geräte bei guter Pflege noch für einige hundert Euro verkaufen.

Produkt: Apple Macbook Air 13
Betriebssystem: Mac OS X

Wieso?
- Hochwertige Materialien, solide Verarbeitung
- Design
- Solide Leistung und Verarbeitung

Wieso nicht?
- Preis
- Viele Uni-Anwendungen laufen nicht unter Mac OS X
- Kleine Festplatte im günstigsten Modell

Preis: 1030 Euro

Das Lenovo Yoga 3 Pro ist ein Ultrabook mit viel Leistung, dass sich durch seine geringe Bauhöhe und einen klugen Scharnier-Mechanismus auch als Tablet nutzen lässt.(Bild: bento)
Windows-Ultrabook ohne Kompromisse: Lenovo Yoga 3 Pro

Das Lenovo Yoga 3 Pro ist einer der beeindruckendsten Vertreter der Ultrabook-Kategorie: Ein extrem dünnes und trotzdem leistungsstarkes Notebook, das alle Wünsche erfüllt. Im Gegensatz zum Macbook Air verbaut Lenovo beim günstisten Modell einen Core-M-Prozessor von Intel. Der ist zwar etwas langsamer als die i5-Modelle, aber dafür extrem stromsparend, so dass der Akku lange durchhält. Mindestens sechs Stunden sollten drin sein, je nach Ausstattung und Nutzungsverhalten.

Das Yoga 3 Pro verfügt über ein sehr hochauflösendes Touchscreen-Display mit 3200 x 1800 Pixeln. Genau wie das kleinere Modell der Yoga-Familie hat auch das Yoga 3 Pro ein stufenloses 360°-Scharnier, das auch noch extrem schick anzusehen ist. Durch die extrem dünne Bauhöhe von 13 Millimetern ergibt sich sogar fast ein Tablet-Feeling wenn man das Display komplett nach hinten klappt.

Wer maximale Leistung benötigt, weil er komplexe Simulationen anfertigen, Videos schneiden oder 3D-Modelle erschaffen muss, der liegt mit dem Yoga 3 Pro genau richtig. (Sollte aber eventuell eine der besser ausgestatteten Varianten nehmen). Das günstigste Modell gibt es momentan für 1000 Euro.

Produkt: Lenovo Yoga 3 Pro
Betriebssystem: Windows

Wieso?
- Display kann um 360° nach hinten geklappt werden
- Viel Leistung

Wieso nicht?
- Preis

Preis: 999 Euro

Unser Video: Laptops, Tablets und Zubehör fürs Studium