WhatsApp will künftig die Anzahl der Kontakte, an die man eine Nachricht oder einen Link weiterleiten kann, auf fünf begrenzen. Damit will der Messenger gegen Spam und Fake News vorgehen, die dort verbreitet werden. (Chip)

Bis jetzt ist es möglich, Nachrichten an viele Kontakte aus dem Adressbuch weiterzuleiten. Seit einiger Zeit sind diese Nachrichten mit dem Zusatz "weitergeleitet" gekennzeichnet (bento). Die neue Regelung soll nun noch einen Schritt weiter gehen, berichtet ein Technikblog.

In Indien ist es schon länger nicht möglich, eine Nachricht an mehr als fünf Kontakte weiterzuleiten. Die Menschen verschicken dort laut WhatsApp mehr Nachrichten und Fotos als irgendwo sonst auf der Welt – und das kann für Probleme sorgen.

Innerhalb der vergangenen zehn Jahre seien 31 Menschen von Gruppen getötet worden, sagt das indische IT-Ministerium. Sie seien offenbar mit falschen Gerüchten über WhatsApp mobilisiert worden. Man müsse zurückverfolgen können, wer diese falschen Gerüchte streue und sie zur Rechenschaft ziehen können, fordert die Regierung. (The Economic Times)

WhatsApp reagierte auf die Kritik. In einem Statement heißt es, man wolle dahin zurückkehren, wofür WhatsApp konzipiert wurde, nämlich als privater Nachrichtendienst.

Die Beschränkung von Weiterleitungen kommt bei WhatsApp daher nun auch außerhalb Indiens zum Tragen.


Today

Wie süß: Gregor Gysi hat der "Bravo" geschrieben – damit sie ein Poster von Lars Eidinger druckt
Jetzt darfst du auch abstimmen.

Mit Stars und Sternchen ist das so eine Sache. Manche liebt man, von anderen ist man genervt. Auf einen können sich in Deutschland derzeit aber ziemlich viele einigen: Lars Eidinger.

Der 42-Jährige wurde vor allem durch seine Theaterrolle als Hamlet berühmt, unheimlich verschroben ist er immer mal wieder in unterschiedlichen "Tatorten" zu sehen – oder aktuell mit Bjarne Mädel im Kinofilm "25 km/h". Nur für einen "Bravo"-Starschnitt reichte es bisher nicht – vielleicht fehlt Eidinger dazu der Snapchat-Account.

Nun bekommt Eidinger Hilfe aus dem Bundestag: Der Linken-Abgeordnete Gregor Gysi will ihn in die "Bravo" bringen. Und hat extra einen Brief geschrieben.

Und das kam so: Gysi und Eidinger hatten sich Anfang Dezember bei einem Interview in Berlin getroffen. Beide nahmen an der Reihe "Miss-Verstehen Sie mich richtig" teil. Dort sagte Eidinger, dass er gerne mal auf einem Poster in der "Bravo" wäre – aber wohl nicht ganz dem Zielpublikum entspräche.

Gysi sicherte ihm daraufhin seine Unterstützung zu, wie sein Büro am Donnerstag bento bestätigte. Das "Bravo"-Poster sei nun mal ein "Kindheitstraum" von Herrn Eidinger. Weil Gysi nicht gewusst habe, wie er die Redaktion überzeugen könne, habe er der "Bravo"-Redaktion einfach einen Brief geschrieben. 

Im Brief lobt er Eidinger als einen "sehr erfolgreichen jungen Schauspieler" und schrieb, er würde sich über "eine nette Antwort" freuen. Eine Antwort kam tatsächlich, bestätigte nun Gysis Sprecher. Darin versprach die "Bravo"-Redaktion, die Bitte einfach an ihre Leserinnen und Leser weiterzugeben.

Die "Bravo"-Redaktion tat dann genau das: Sie veröffentlichte den Brief auf Twitter – und stellte gleich die Abstimmung dazu.