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Wird WhatsApp das neue Snapchat?

Wie die meisten Apps verbessert auch WhatsApp regelmäßig seine Funktionen. Jetzt stehen offenbar mehrere wichtige Änderungen bevor: Laut Mac Life soll es zum Beispiel bald öffentliche Gruppen geben, zu denen die Mitglieder andere Nutzer einladen können.

Der Twitter-User @WABetaInfo hat sich offenbar die neue Beta-Version von WhatsApp für Android-Smartphones genauer anschauen können und Screenshots veröffentlicht. WhatsApp hat die neuen Funktionen noch nicht offiziell bestätigt.

Sollten die Gerüchte stimmen, können sich Nutzer aber auf diese neuen Funktionen freuen:

Zukünftig soll es möglich sein, Fotos zu bearbeiten und darauf herumzumalen. Das Feature kennt man bereits von Snapchat.
Seit einigen Wochen ist außerdem bekannt, dass es in Gruppen bald möglich sein soll, andere Nutzer mit einem "@" gezielt anzusprechen. Außerdem soll man Einladungen für WhatsApp-Gruppen verschicken können.
Zusätzlich können Nutzer bald möglicherweise große Emojis und Gifs verschicken
Hier findest du nützliche WhatsApp-Tipps für iPhone-Nutzer:
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Hier findest du nützliche Apps für Android-Nutzer:


Gerechtigkeit

Gesetz geändert: "Nein" heißt künftig wirklich "Nein"
Der Bundestag hat ein neues Sexualstrafrecht beschlossen.

Wird beim Sex ein deutliches, verbales oder körperliches "Nein" missachtet, soll es sich dabei künftig strafrechtlich um eine Vergewaltigung handeln. Das hat der Bundestag heute einstimmig mit 601 Stimmen beschlossen.

Was ist neu im Gesetz?

Sexuelle Gewalt soll leichter bestraft werden können. Verändert wird dafür Paragraf 177 des Strafgesetzbuches, der sexuelle Nötigung und Vergewaltigung unter Strafe stellt. Der Grundsatz "Nein heißt Nein" bedeutet, dass sich jeder strafbar macht, der eine deutliche Ablehnung der anderen Person ignoriert. Dazu gehört auch ein Weinen.

Bisher hat sich nur strafbar gemacht, wer unter Androhung oder Anwendung von Gewalt sexuelle Handlungen von einer anderen Person erzwang. Oder wer eine Lage ausnutzte, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert war.

Mit dem neuen Gesetz muss jeder, der sich über den erkennbaren Willen des Opfers hinwegsetzt, mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen.

Ebenfalls neu ist der Straftatbestand der sexuellen Belästigung (Paragraf 184i.) Damit soll auch ein schneller Griff unter den Rock geahndet werden können.