Die Hamburger Firma Juststickit bringt Donnerstag ein Panini-Album voller Selfies von YouTube-, Instagram- und Musical.ly-Berühmtheiten auf den Markt. "201 Stars, 216 Bildchen", sagt Alexander Böker, der das Projekt mitverantwortet. "Ich habe den Eindruck, das sind die neuen Stars, die die etablierten ablösen."

Sticker aus "Webstars 2017": Diese Woche kommt ein neues Panini-Album auf den Markt. Gefüllt werden will es mit Selfies von YouTube-, Instagram- und Musical.ly-Stars.​​
Das Album, das am Donnerstag erscheint, wurde anderem vom Hamburger Medienmacher Andreas Böker erdacht.
"Was für 1 Album", heißt es im Editorial des Albums. Die Sticker gibt es online zu bestellen und etwa an Kiosks und Tankstellen zu kaufen.
Einige Webstars können sich freuen: Aus ihren Bildern wurden Glitzersticker.
Viele Stars wie die Lochis erklärten sich bereit, zum Sticker zu werden. Gronkh und LeFloid wollten das offenbar nicht.
Auch der Begriff "Selfie" hat einen eigenen Sticker. Insgesamt gibt es laut den Machern 216 Bildchen.
1/12
Mit dabei: Die Lochis, MrTrashpack, Rocket Beans, Katja Krasavice, Fynn Kliemann und Simon Desue.

Album-Macher Böker spricht von einer "sehr wilden Mischung" an Stars. Das Ziel sei es gewesen, zu zeigen, wer 2017 relevant ist, und: "Was gucken unsere Kinder?". Aus diesem Grund eigne sich das Album auch als Nachschlagewerk für Eltern, sagt Böker. Seine Kinder – mit elf und 13 Jahren ebenfalls YouTube-Zuschauer – hätten ihn bei der Frage, welche Stars man überhaupt für das Heft gewinnen will, beraten.

Für den Abdruck seines Antlitzes hat laut Andreas Böker übrigens keiner der Netzstars Geld gesehen - ein Detail, das auch YouTube-Nachrichtenmann MrTrashpack bei seiner Erwähnung des Albums betont. "Kein YouTuber kriegt Geld dafür, dass er in diesem Heftchen drin ist", sagt MrTrashpack. "Also jeder ist eigentlich nur geil darauf, 'nen Sticker von sich zu haben, in 'nem Panini-Album."


Future

Wetten, wir können dir den Job des Wirtschaftsprüfers schmackhaft machen?

"Wirtschaftsprüfung" – schon das Wort lässt Bilder kleiner, stickiger Arbeitszimmer vor dem inneren Auge entstehen, in denen ältere Herren über halb vergilbte Rechnungsstapel gebeugt sind. Bis auf gelegentliches Hüsteln, das Knarzen alter Aktenordner und das Geräusch, wenn jemand ein hartgekochtes Lunch-Ei gegen eine Schreibtischkante klopft, ist es absolut still. Alle kämpfen damit, nicht einzuschlafen.