Die Nutzer von Virtual-Reality-Brillen sind die neuen Punks. Zumindest auf den Fotos, die Mr Whisper für Tayfun Sarier und Guus ter Beek gemacht hat. Mitten in London haben sie Menschen die klobige Brille aufgesetzt, die den Nutzer in virtuelle Welten eintauchen lässt: Menschen und Sehenswürdigkeiten werden egal.

Wie Passanten auf die Brillenträger reagieren, zeigen die Fotos:

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Während die Menschen mit ihren VR-Brillen die Welt gegen eine mutmaßlich bessere Version eintauschen, bleiben wir in unserer langweiligen Wirklichkeit zurück. Wobei das streng genommen nicht stimmt: Für ihr Fotoprojekt haben Tayfun Sarier und Guus ter Beek keine Computer mitgeschleppt, die Brillen sind also nicht in Betrieb. Die Fotomodels blicken ins dunkle Nichts. Es sei eben alles Einbildung, erzählen uns die beiden.

Was noch passiert ist: Beim Fotoshooting in der U-Bahn knippste eine unbeteiligte Passagierin die Brillenträgerin – ihr Bild landete in der Zeitung. Am Oxford Circus hätten Menschen den VR-Brillenträger berührt, sagen Tayfun Sarier und Guus ter Beek. "Away from reality" nennen sie ihr Projekt, fern der Realität.

Noch schauen wir auf die Brillenträger wie damals auf die ersten Menschen mit Segway oder Hoverboard. Aber wir werden uns schon noch daran gewöhnen: Samsung zum Beispiel verkauft eine Virtual-Reality-Brille, die nur mit einem Handy betrieben wird. Und Google setzt auf eine mobile VR-Box zum selberbauen.


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