Bild: DARPA
Die Idee und was dahintersteckt.

Neben dem Feuer ist es wahrscheinlich die wichtigste Erfindung der Menschheit: das Rad. Und eigentlich ist es ziemlich perfekt, so wie es ist. Rund eben, rund rollt gut.

Nun haben Forscher des US-Militärs sich das Rad noch mal genau angeschaut – und es eckig gemacht.

Die United States Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) hat sich überlegt, wie Fahrzeuge auf unterschiedlichem Untergrund besser fahren können.

Herausgekommen ist das Reconfigurable Wheel-Track, kurz RWT. Das Rad kann sowohl rund als auch dreieckig sein. Fahrzeuge, die damit ausgerüstet werden, sind eine Art Kreuzung aus Jeep und Panzer. 

So sieht das Eck-Rad im Einsatz aus:

Was soll das?

Auf weicherem Grund wie Sand oder Geröll könne man in der eckigen Form besser fahren, sagt das US-Militär. Kettenpanzer hingegen, die schon nach diesem System fahren, sind auf geraden Flächen zu langsam. Auch eignen sich die Ecken besser, wenn man Kanten erklimmen will. 

Scheint, als plane die US-Armee also auch künftig Einsätze in Ländern mit viel Sand und Feinden in unwegsamen Gebirgslandschaften.


Gerechtigkeit

Showdown im Asylstreit – und die meisten Deutschen sind gegen Seehofers Lösung
4 wichtige Umfrage-Ergebnisse zum Asylstreit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer streiten um den richtigen Umgang mit Flüchtlingen. Und nun bahnt sich ein Showdown an. 

Es geht um die Frage, ob Flüchtlinge an der deutschen Grenze abgewiesen werden dürfen. Seehofer ist dafür, er nennt das nationale Lösung – Merkel ist dagegen, sie will eine europäische Lösung in der Grenzfrage. Um die umzusetzen, hat sie vom CSU-Mann Seehofer eine Frist bis Ende Juni bekommen. (bento)

Das Problem: Die meisten Deutschen wollen gar keine "nationale Lösung", sie sind auf der Seite von Angela Merkel.