Bild: Mikko Stig/Lehtikuva/dpa
Ganz uneigennützig ist das aber nicht.

Wer mit Spotify gratis Musik hört, der weiß, wie nervig Werbung sein kann: Alle paar Songs kommen etwa zwei kurze Spots, überspringen lassen sich diese nicht. Wer weiterhören will, muss sich auch die Werbung anhören – oder mal eben den ganzen Ton stummschalten. Doch das könnte sich ändern: In Australien können Nutzerinnen und Nutzer jetzt in einem Test die Werbung des Musikstreaming-Dienstes überspringen. (AdAge)

Was steckt hinter dem Test von Spotify?

Selbstverständlich will Spotify uns jetzt nicht einfach nur die Werbung überspringen lassen – stattdessen will der Streamingdienst mehr über die Vorlieben von Nutzerinnen und Nutzern erfahren. Welche Werbethemen werden von bestimmten Hörerinnen eher übersprungen, auf welche Werbeformen reagieren Hörer positiv? 

Künftig könnte Spotify so seinen Nutzerinnen und Nutzern maßgeschneiderte Werbung liefern – und damit neue Werbekunden anlocken. Gegenüber dem Marketing-Magazin AdAge erklärte Spotify-Managerin Danielle Lee, dass man hoffe, den Werbekunden engagiertere Nutzer zu liefern. Partner, deren Werbung häufig übersprungen wird, sollen offenbar zunächst nicht zahlen müssen. (t3n)  

Geplant ist, das Feature weltweit auszurollen – ob es dazu tatsächlich kommen wird, ist jedoch noch unklar. 


Fühlen

Väter kriegen genau so häufig postnatale Depressionen wie Mütter
Sagen zumindest Psychologen – drei Fragen, drei Antworten

Die Geburt eines Kindes ist für viele Eltern, das schönste Geschenk, das man ihnen machen kann. Bekannt ist aber auch, dass manche Mütter nach der Entbindung in tiefe Depressionen stürzen. Das nennt sich postnatale Depression.

US-Psychologen warnen nun: Väter können ähnlich häufig von postnataler Depression betroffen sein wie Mütter.