Bild: dpa/ Daniel Bockwoldt

Wenn du auf deine Liste der vor kurzem gehörten Songs schaust, findest du dann Lieder, die du selbst nicht hinzugefügt hast? Oder bist du plötzlich bei Spotify ausgesperrt? Und beim erneuten Anmelden findest du eine neue E-Mail-Adresse unter den Accountinfos? Dann könnte dein Spotify-Account in falsche Hände geraten sein.

Was ist passiert?

TechCrunch berichtet, dass Unbekannte die Zugangsdaten zu mehreren hundert Accounts weltweit veröffentlicht haben: Nutzername, E-Mail-Kennung, Passwort und Zugangstyp. Zu finden sind die Daten auf dem Portal Pastebin, das Hacker häufig nutzen, um schnell Informationen zu veröffentlichen. Einen Hackerangriff bestreitet Spotify aber.

Was sagt Spotify?

"Unsere Datenbanken sind sicher", teilte das Unternehmen mit.

“Spotify has not been hacked and our user records are secure. We monitor Pastebin and other sites regularly. When we find Spotify credentials, we first verify that they are authentic, and if they are, we immediately notify affected users to change their passwords."

TechCrunch zufolge müsse es sich nicht zwingend um eine Datenlücke handeln. Es könne sich um Daten handeln, die bereits vor einiger Zeit erbeutet wurden und noch im Netz zirkulieren. Einige Spotify-Nutzer, deren Mail-Adressen veröffentlicht wurden, hat TechCrunch angeschrieben. Nur wenige Accounts hätten noch funktioniert.

Was kann ich als Betroffener tun?

Ob betroffen oder nicht, schaden kann es nicht, sein Passwort zu erneuern. Am besten nutzt man dafür einen Passwort-Manager. Betroffene sollten sich in jedem Fall an den Spotify-Service wenden und den Account zurücksetzen lassen.


Gerechtigkeit

Wie ein Ex-Junkie an Schulen gegen Drogen kämpft
"Es gibt für jeden die perfekte Droge"

Früher war er 13 Tage am Stück wach, jetzt steht er morgens vor Schulklassen: Der ehemalige Crystal-Meth-Junkie Dominik Forster warnt Teenager vor Drogen - mit einer ungewöhnlichen Methode.

Sechs Jahre ist es her, da lag Dominik Forster nur noch sabbernd in seiner vollgekackten und verschimmelten Wohnung rum, so paranoid, dass er sich sicher war, unter seiner Haut befänden sich Käfer. Stundenlang versuchte er, sich diese herauszupulen, mit einer Nagelschere, einem Nagelknipser und einem Feuerzeug. "Ich konnte nicht mehr lesen oder schreiben und damit auch den Hartz-IV-Antrag nicht ausfüllen. Aber ich war glücklich", erzählt er.