Bild: SpaceX
Erstmal hat sie nur ein Auto dabei.

In der Nacht zum Mittwoch ist die größte je gebaute Rakete erstmals ins All geflogen. Die "Falcon Heavy" hat ihren Jungfernflug erfolgreich absolviert – und einen Sportwagen in den Weltraum transportiert. (SpaceX)

Die "Falcon Heavy" gehört zum privaten Unternehmen SpaceX des Unternehmers Elon Musk. Seit Jahren treibt er die Weltraumforschung voran. Der geglückte Start bedeutet: Die Menschheit kommt dem Projekt, eines Tages zum Mars zu fliegen, wieder ein Stück näher.

Hier startet "Falcon Heavy":
Und hier landen die Trägerraketen wieder:

Das ist das Besondere an "Falcon Heavy": Das Unternehmen SpaceX tüftelt an wiederverwertbaren Erststufen, also den Trägerraketen, die Objekte ins All fliegen. Bisher verbrennen sie, das verursacht enorme Kosten.

SpaceX baut Raketen, die wieder sicher landen – und kann sie so erneut verwenden. Ganz so einfach war es allerdings nicht: Ursprünglich sollte "Falcon Heavy"  bereits 2013 abheben, aber die Arbeit an der Großrakete zog sich in die Länge. 

Die Daten zur "Falcon Heavy"

  • Sie ist nach Angaben von SpaceX mit 70 Metern lang und kann knapp 64 Tonnen tragen.
  • Damit ist sie die größte im Einsatz befindliche Weltraumrakete.
  • SpaceX vergleicht die Kraft der Rakete mit der von 18 Boeing-747-Jumbojets.
  • Das Ziel: Ein Nachfolger der "Falcon Heavy" soll einmal Menschen bis zum Mars bringen.

Bisher fliegt SpaceX bereits regelmäßig mit der kleineren "Falcon 9"-Rakete ins All und transportiert unter anderem Material zur Raumstation ISS. Für die Zukunft plant Tech-Guru Elon Musk eine menschliche Kolonie auf dem Mars. 

Zunächst hat er aber nur seinen eigenen Sportwagen mit der "Falcon Heavy" ins All geschickt:

Von dem Modell hat Musk noch ein paar. Es ist ein Elektroflitzer der Firma Tesla – die ebenfalls ihm gehört.

Elon Musk ist übrigens einer von der exzentrischen Sorte, ganz so wie der Comic-Millionär Iron Man.

Kannst du die Zitate der beiden "Helden" auseinanderhalten?

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