Laut, lauter, Soundboks

Die Festival-Saison rückt immer näher. Es ist also an der Zeit, neue Gadgets anzugucken. Eines davon haben wir schon jetzt für dich unter die Lumpe genommen: die Soundboks, den angeblich lautesten tragbaren und akkubetriebenen Lautsprecher der Welt — sagen zumindest seine Entwickler.

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Wie entstand die Idee?

Die Geschichte der Soundboks liest sich wie aus aus dem Bilderbuch: Die drei Gründer Jesper Theil Thomsen, Hjalte Emilio Wieth und Christoffer Nyvold sind in Dänemark zusammen zur Schule gegangen und haben schon das ein oder andere Festival gemeinsam besucht.

Dafür fehlte ihnen ein angemessener tragbarer Lautsprecher. Leicht zu bedienen sollte er sein, mit dem Smartphone koppelbar und am besten die ganze Nacht durchhalten. Als der erste Prototyp im Jahr 2014 fertig war, boten die Gründer drei Exemplare davon auf einem Kleinanzeigenportal an. Ihr Ziel: Sich Tickets für das Roskilde-Festival zu finanzieren.

Marktlücke, hurra!

Innerhalb kurzer Zeit hatten sich rund 170 Personen für die Soundboks interessiert. Auf dem nächsten Roskilde-Festival 2015 hatten die drei ihren eigenen Stand. Nun wollen sie ihre Soundboks in einer verbesserten Version auf den Markt bringen. 120.000 Dollar Starthilfe und jede Menge Expertise gab es von Y Combinator, dem berühmten Gründerzentrum in Kalifornien. Nun soll ein Crowdfunding die erste Produktion finanzieren.

Was kann die Soundboks?
  • 119 Dezibel maximale Lautstärke. Ein startendes Flugzeug kommt ungefähr auf dieselbe Lautstärke.
  • Wind- und wetterfest: Der Lautsprecher soll selbst eine Bierdusche oder verregnete dänische Festivals aushalten.
  • Mit ihren 14 Kilogramm Gewicht lässt sich die Soundboks theoretisch einfach mitnehmen. Längere Wege können aber anstrengend werden.
  • So lange hält der Lautsprecher: Ein Akku soll für rund 30 Stunden Betrieb reichen, in der maximalen Lautstärke reduziert sich die Akkulaufzeit allerdings auf rund zehn Stunden. Im Lieferumfang dabei sind zwei Akkus.
  • Der Preis für den Lautsprecher: 699 Dollar, rund 636 Euro.
  • Der Klang ist sehr basslastig und definitiv für draußen, nicht für drinnen gemacht.
Wie läuft die Crowdfunding-Kampagne?

Am 1. März ging die Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter online. Das Ziel: 100.000 Dollar einsammeln. Nach nicht einmal drei Stunden wurde die Summe erreicht, aktuell liegt sie bei 349.729 Dollar.