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Die neuen Hinweise zeigen, wie ernst die Attacke war.

Was ist passiert?

Die mutmaßlich russische Hacker-Gruppe "Snake" soll hinter dem Spionageangriff auf das deutsche Regierungsnetz stecken. Das berichten SPIEGEL ONLINE und die Deutsche Presse-Agentur. Sie berufen sich auf Erkenntnisse der deutschen Sicherheitsbehörden.

Was ist "Snake"?

  • Die Gruppe wird dem russischen Geheimdienst zugeordnet.
  • "Snake" soll für zahlreiche Hackerangriffe auf internationale Organisationen, Rüstungsunternehmen und Regierungen verantwortlich sein.
  • Der estnische Geheimdienst geht davon aus, dass der russische Geheimdienst FSB hinter der Gruppe steht.
  • Diverse Sicherheitsunternehmen fanden zudem in den Codes der Hacker Spuren, die nach Russland führen. (SPIEGEL ONLINE)

Was wollten die Angreifer?

Sie haben offenbar versucht, an deutsche Regierungs-Interna zu kommen und suchten gezielt nach verwertbaren Informationen zur deutschen Ost-Politik – statt wie andere Hackergruppe nur möglichst viele Daten zu kopieren. Zunächst hatte die Deutsche Presse-Agentur den Angriff der Hacker-Gruppe APT28 zugeordnet.

Wie gingen sie vor?

Nach SPIEGEL-Informationen hatten sich die Angreifer über die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung, einer Einrichtung der Fachhochschule des Bundes, in das besonders gesicherte Regierungsnetz gehackt. Nachdem dort auf einem oder mehreren Rechnern eine Schadsoftware eingeschmuggelt worden war, suchten sie sich von dort einen Pfad in Rechner des Auswärtigen Amtes.

Warum ist das wichtig?

  • Der Angriff auf das deutsche Regierungsnetz lief mehrere Monate.
  • Bisher galt das vom Internet abgetrennte Netz als sicher.
  • Nach Informationen aus Sicherheitskreisen war die Attacke auf das deutsche Regierungsnetz im Dezember entdeckt worden.
  • Was die Hacker genau erbeuteten, lässt sich demnach bisher noch nicht genau rekonstruieren.

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