Gadgets für bessere Fotos mit dem Handy
Bild: imago / Westend61
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Es muss nicht immer die große, schwere Kamera sein – mittlerweile können auch Handys richtig gute Fotos machen. Die beste Kamera ist ohnehin die, die man gerade dabei hat. Denn am allerwichtigsten ist das Motiv. Mit dem passenden Zubehör kann man sein Smartphone-Game auf die nächste Stufe heben.

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Fotografieren mit dem Smartphone: Objektive zum Anklippen

Obwohl viele Smartphone-Kameras inzwischen beeindruckende Bildqualität liefern, ist in den flachen Geräten einfach nicht genug Platz für aufwendigere Linsenkonstrukte. Inzwischen gibt es jede Menge spezieller Smartphone-Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten – für Nahaufnahmen, größere Bildausschnitte, Fischaugen-Perspektive und so weiter. 

Diese werden einfach vor die Smartphone-Kamera geklippt und sind mit den allermeisten Handy-Modellen kompatibel. Die Mini-Objektive machen auf jeden Fall Spaß für relativ kleines Geld.

(Bild: Amazon )

In diesem top bewerteten Set (27,99 Euro) bekommst du zwei Objektive – eine 100° Weitwinkel-Linse und eine Makro-Linse mit 15-facher Vergrößerung.

Das 4-in-1 Kameraobjektiv (15,98 Euro) von Evershop bietet neben einem 130° Weitwinkel-Objektiv und Makro-Linse mit 10-facher Vergrößerung auch ein Fischaugen-Objektiv und einen CPL-Filter. Letzterer entfernt ungewollte Reflektionen und sorgt für klare, kräftige Farben.

(Bild: Amazon )

Gleich 7 verschiedene Linsen sind in diesem Objektive-Set (22,95 Euro) enthalten: Neben den bereits oben erwähnten Objektiven ist unter anderem noch ein Kaleidoskop-Filter für wilde Bildkompositionen und ein Stern-Filter für flackernde Effekte mit dabei.

Etwas Besonderes für Tier- und Landschaftsbilder: Dieses Fernrohr (125,99 Euro) bietet bis zu 60-fache Vergrößerung, hat eine Sonnenblende, ist zu 360° drehbar und steht sicher auf dem mitgelieferten Stativ. Mithilfe eines Kamera-Adapters lässt sich das Objektiv mit deinem Smartphone kombinieren.

Fotografieren mit dem Smartphone: Halterungen und Stative

Um die Vorteile verschiedener Objektive und einer tollen Bildqualität richtig zu nützen, ist es manchmal von Vorteil, das Handy richtig ruhig, oder in einem bestimmten Winkel zu halten. Insbesondere, falls du Menschen in Bewegung gut treffen willst, oder eine besonders lange Belichtungszeit anstrebst.

(Bild: Amazon )

Falls du nur kurz eine etwas ruhigere Hand brauchst, helfen kleine Tricks wie dieser selbstklebende Fingerhalter (6,40 Euro).

Wahrscheinlich hinreichend bekannt: der Selfiestick. Dieses Modell von BlitzWolf (18,98 Euro) kommt in den über 600 positiven Bewertungen gut an. Der Stick lässt sich zum Stativ erweitern, die Auslöse funktioniert per Knopfdruck und über Bluetooth auch aus der Ferne.  

(Bild: Amazon )

Um längere freihändige und unverwackelte Bild- oder Video-Aufnahmen zu machen, gibt es Smartphone-Zubehör wie diesen Monopod mit integrierter Wasserwaage: Der sorgt dafür, dass dein Bild richtig ausgerichtet ist und du dein Smartphone ausbalanciert halten kannst.

Schwere Geschütze fährst du mit einem sogenannten Gimbal auf: Ein Motor gleich dabei ruckelnde Bewegungen aus.

(Bild: Amazon )

Dieser Gimbal für Smartphones (129,00 Euro) ist in der Lage, menschliche Gesichter oder Objekte in Bewegung automatisch zu erkennen und zu verfolgen. Ein unbegrenzter Drehwinkel und verschiedene Funktionen wie Zeitraffer, Slow-Motion und andere kreative Aufnahmemodi machen das Teil zu einem herrlichen Spielzeug, insbesondere für Vlogger und Amateur-Filmer.

Auch dieses Modell von Gimpro (89,99 Euro) hat gute Rezensionen bekommen – es ist ein bisschen billiger und wird wie eine Art Joystick mit der Hand gesteuert und gehalten.

Bei Stativen gilt: Was für Kameras gut ist, kann für die Performance unseres Smartphones auch nicht schlecht sein: Dieses leichte Tischstativ (16,99 Euro) gibt es in verschiedenen Größen. Das Modell ist mit Smartphones, Kameras und GoPros kompatibel und laut Bewertungen sogar für kleinere Beamer geeignet. Die Kamera kann aus der Entfernung mithilfe einer Bluetooth-Fernbedienung ausgelöst werden.

(Bild: Amazon )

Für Reise-Drehs, Outdoor-Fotos und spontane Shootings: Dieses flexible Mini-Stativ (25,99 Euro) wiegt nur 0,28 Kilogramm und ist 28 Centimeter groß. Die Standbeine sind dreh- und formbar und lassen sich leicht an verschiedenen Oberflächen befestigen. Dank der Wendigkeit und einem Bluetooth-Auslöser wird damit das Fotografieren in allen möglichen und unmöglichen Situationen einfacher.

Filmen mit dem Smartphone: Mikrofone

Für eine gute Sound-Aufnahme verlässt du dich besser nicht ausschließlich auf das integrierte Mikro in deinem Smartphone. ­Du kennst es ja selbst, kaum ist der Ton bei einem Video schlecht, klickst du schnell weiter. 

Deshalb musst du nicht gleich hunderte Euros für ein Studiomikrofon ausgeben, denn vergleichbar mit den Objektiven gibt es hier längst Lösungen: Die sind mobil, unkompliziert, kosten nicht viel Geld kosten und bringen trotzdem eine hörbare Qualitätssteigerung.

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Dieses Mikrofon (12,99 Euro) passt in die Hosentasche und lässt sich beim Einsatz sowohl am T-Shirt als auch am Telefon anklippen. Laut Bewertungen ist der Klang sehr gut, Nebengeräusche werden weggefiltert und man bekommt für den Preis wesentlich mehr, als man erwarten könnte. 

Auch sehr beliebt, unter anderem bei YouTube-Videomachern: Dieses Modell mit extra-langem Kabel (18,88 Euro).  

(Bild: Amazon )

Wem das nicht genug ist, sollte sich dieses Mikrofon speziell für Videodrehs (44,00 Euro) ansehen. Dank Adapter wird das Gerät mit diversen Smartphones kompatibel und lässt sich auch auf Monopods beziehungsweise Selfiesticks befestigen. Ein Fellwindschutz ist inklusive. 

Alternativ gibt es aus der gleichen Preisklasse auch ein Mikro (49,99 Euro) mit weniger Chichi, dafür mit Smartphone-Klemme.

Fotografieren mit dem Smartphone: Beleuchtung

Schwierige Lichtverhältnisse haben schon manches, an sich ausgezeichnete, Foto versaut. Nachdem wir uns voraussichtlich eher nicht in einem Studio mit Beleuchtung und Blitzanlage befinden, müssen wir uns eben anders behelfen: 

(Bild: Amazon )

Zum Beispiel mit dem Selfie-Licht (12,98 Euro): Diesen Leuchtring befestigst du einfach auf deinem Smartphone und steuerst dann per Berührung die Helligkeit des Lichts. Das Gadget sorgt für verbesserte Bedingungen beim Fotografieren, aufgeladen wird das Licht über USB.

Dieses Selfie-Licht inklusive Smartphone-Halterung (18,98 Euro) ist noch flexibler in der Anwendung. Du kannst sowohl die Lichtquelle als auch das Handy auf der passenden Höhe fixieren und es stehen Kaltlicht, Warmweiß-Licht, sowie Mischlicht zur Auswahl.

(Bild: Amazon )

Kabellos und hell: Dieses Miniatur-Blitzgerät (99,99 Euro) hat zwar noch keine Bewertungen auf Amazon, ist aber extra für die Verwendung mit Smartphone-Kameras gemacht. Die Steuerung läuft komplett über App, leider scheint das Gerät allerdings fürs erste nur mit iPhones kompatibel zu sein.

Fotografieren mit dem Smartphone: Gadgets für besondere Effekte

Schnell den Kaffefilter über die Blende stülpen, Sonnenbrille oder Zellophan-Papier vor die Linse halten... bei You Tube gibt es viele Alltags-Hacks für Fotografen, die bestimmte Effekte erzielen wollen. Dabei helfen auch eher unübliche Gegenstände weiter:

(Bild: Amazon )

Wie diese ausgezeichnet bewertete Foto-Kristallkugel (34,99 Euro), die in einer gut gepolsterten Tragetasche geliefert wird. Mit ein bisschen Übung können durch die Spiegelungseffekte ungewöhnliche Aufnahmen entstehen.

Wird gerade nicht fotografiert, macht sich das Teil auch jederzeit gut als Briefbeschwerer oder Deko ­wie zum Beispiel bei diesem Modell mit Halterung aus Glas (11,90 Euro) oder auch dieser Kristallkugel mit Holz-Sockel (14,99 Euro).

(Bild: Amazon )

Das gleiche Prinzip, aber mit mehr Regenbogeneffekt, erwartet dich beim Shooting mit einem solchen Dreiecks-Prisma (10,79 Euro) . Achtung: Laut Bewertungen ist, vor allem bei den Kugeln, der Sonnenstrahl-fällt-durch-Glas-und-verbrennt-Hand-Effekt nicht zu unterschätzen, also bei der Handhabung aufpassen.

Reinigung von Objektiven

Hier halten wir uns kurz: Bei der Reinigung von Objektiven (und Displays) haben sich dieser Blasebalg mit Staubfilter (25,90 Euro) sowie einfache Mikrofasertücher (11,90 Euro) bewährt.

Fotografieren mit dem Smartphone: Sofortbild-Drucker

Eines der schönsten Dinge an Smartphone-Fotografie ist die Flexibilität und die Schnelligkeit bei der Bildbearbeitung. 

Richtig toll wäre es jetzt noch, wenn die Ergebnisse deiner Arbeit nicht lange in irgendwelchen Datenspeichern auf ihren großen Auftritt warten müssen. Wozu gibt es schließlich mobile Sofortbilddrucker?

(Bild: Amazon )

Der Instax Share Bilddrucker (121,40 Euro) druckt Fotos im Scheckkarten-Format, bis zu 6 Stück pro Minute. Per WLAN kannst du diese direkt vom Smartphone oder PC an das knapp 250 Gramm leichte Gerät schicken.

Eine Alternative ist dieser winzige HP-Drucker in der Amazon-Edition (149,00 Euro). Der passt in jede Hosentasche und lässt sich per Bluetooth mit einem Smartphone verbinden.

(Bild: Amazon )

Der mobile Drucker von Canon (123,99 Euro) ist zwar für normale Druckerverhältnisse eher klein, hat aber trotzdem wesentlich größere Maße und Gewicht als die ganz kleinen Mini-Drucker. Dafür gibt es eine Druckgeschwindigkeit von 25 Fotoseiten pro Minute und einen Party Shuffle Modus, in dem bis zu 8 Smartphones gleichzeitig Fotos zum Drucker schicken können. Empfehlenswert, falls es damit außer Haus geht: die passender Druckertasche (29,95 Euro).

Fotografieren mit dem Smartphone: Powerbanks

Wenn die Videoaufnahme auf Hochtouren läuft und Bilder im Minutentakt bearbeitet werden, ist der Saft auch bei den besten Smartphone-Akkus irgendwann aus. Also muss eine Powerbank her.

(Bild: Amazon )

Zum Beispiel der externe Akku PowerCore von Anker (14,90 Euro). Auch praktisch, falls dir immer Kabel abhanden kommen: Diese kleine Powerbank mit integriertem Micro-USB-Kabel (11,00 Euro).

Wer für mehr Kapazität ein höheres Gewicht in Kauf nimmt, könnte an dieser Wireless Powerbank (34,99 Euro) Gefallen finden. Auch größer und schwerer, funktioniert dafür aber auch mit Sonnenkraft: Diese sehr gut bewertete Solar Powerbank (30,99 Euro).

(Bild: Amazon )

Fotografieren mit dem Smartphone: Die besten Kameras

Falls du derzeit auf Smartphone-Suche bist und dabei die Modelle mit den aktuell besten Kameras im Auge hast, musst du leider damit rechnen, tief in die Tasche greifen zu müssen. Ein paar günstigere Alternativen gibt es dann aber doch noch.

(Bild: Amazon )

Bei den High-End-Modellen sind die Kameras von Google Pixel 3 XL (925,90 Euro), Huawei Mate 20 Pro (949,00 Euro) und iPhone XS (1058,85 Euro) derzeit ganz vorne in den Rankings.

Billiger, aber ebenfalls mit guten Kameras ausgestattet sind unter anderem: Das Xiaomi Mi 8 Pro (504,99 Euro), das One Plus 6T (579,00 Euro), das Samsung Galaxy S9 Plus (524,90 Euro), oder das Huawei P20 Pro (599,65 Euro)  

Das Sony Xperia XZ2 Premium (587,33 Euro)  soll besonders gute Leistung im Videobereich bringen

(Bild: Amazon )

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in Sachen Kameraqualität wird unter anderem dem Nokia 7.1 (297,27 Euro) und dem Moto G6 Plus (235,00 Euro) nachgesagt.

Fotografieren mit dem Smartphone: Buchempfehlungen

Wenn du Lust hast, mehr über Fotografie und kreative Gestaltung zu lernen, lies Imagine. Shoot. Create (19,90 Euro) von der erfolgreichen Instagrammerin @fetching_tigerss.

Ausschließlich begeisterte Bewertungen hat auch: Naturfotografie mit dem Smartphone (kostenlos bei Kindle Unlimited). Verwundert nicht weiter: Die Autorin Jana Mänz ist Natur- und Landschaftsfotografin und unterrichtet Fotografie und Bildbearbeitung.

(Bild: Amazon )

Der Titel klingt ja schon mal gut ­-  Scheiß auf Kameras: Perfekt fotografieren und filmen mit dem Smartphone (19,99 Euro) kannst du vorbestellen.

Auch interessant: Der YouTube-Channel von COOPH zeigt verschiedene Foto-Hacks, Fotografie-Tutorials und gibt Tipps, beispielsweise, wie man besonders natürlich wirkende Fotos mit dem Smartphone hinbekommt.

Viel Spaß beim Experimentieren!


Grün

Klimaschützer schwänzen die Schule: "Das hätten die Älteren für uns schon machen sollen!"
Bei "Fridays for Future" zeigen Tausende junge Menschen, dass sie alles andere als politikverdrossen sind.

Die Schülerinnen und Schüler, die zu Hunderten auf dem Hamburger Rathausplatz stehen, sind laut aber friedlich. Bei den "Fridays for Future" protestieren junge Menschen in zahlreichen Ländern seit Wochen für mehr Klimaschutz. Allein in Belgien gingen diese Woche dafür schätzungsweise 13.000 Schülerinnen und Studenten auf die Straße. Heute sind – laut Organisatoren – 1500 in Hamburg unterwegs. 

Angestoßen hat die Bewegung die 15-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Seit sie im vergangenen August erstmals die Schule schwänzte, um gegen den Klimawandel zu protestieren, schlossen sich immer mehr junge Leute ihrem Beispiel an. 

In Deutschland gibt es auch kritische Stimmen. Die Junge Union Baden-Württemberg forderte kürzlich, Abwesenheit für Klimaschutz-Proteste ins Zeugnis einzutragen – als Fehlzeit. Der Chef der CDU-Jugendorganisation, Philipp Bürkle, polterte dazu: "Die Lehrkräfte haben Schulschwänzen entsprechend konsequent zu ahnden."

Aber warum gehen junge Menschen bei -2 Grad auf die Straße und bleiben nicht einfach im Bett oder – wie es sich laut JU gehört – im Klassenzimmer? 

Wir haben sechs junge Menschen gefragt:

Milad und Alexander, beide 18