Wir haben Shed gefragt, was er sich dabei gedacht hat.

Was macht man, wenn man den Valentinstag nicht SO verbringen will?

(Bild: giphy )

Man geht raus und flirtet, nimmt all seinen Mut zusammen und spricht im Café einfach mal jemanden an; man meldet sich bei einer Dating-App an....ODER man baut sich seine eigene App. Genauso hat es der Autor und Unternehmer Shed Simove, 45, gemacht.

Monatelang bastelten Programmierer an der App "Shinder", erzählt Shed am Telefon.

Das Besondere an der App? Es können sich unendlich viele Frauen anmelden, Shed bleibt aber die einzige männliche Option. "Ich habe beschlossen, dass ich statt einer von vielen zu sein, einfach der Einzige sein werde", sagt er am Telefon zu bento. "Das ist so wie bei Diamanten, weil es wenige gibt, sind sie wertvoll", sagt er lachend.

Im Netz kommt seine App gut an:

Vorher sei er lange Single gewesen, sagt Shed, er probierte Dating-Apps wie Tinder oder Bumble – erfolglos. "Ich weiß nicht, ob es an meinem Alter oder an meinem Aussehen lag."

Was bleibt also, wenn man auf Tinder keinen Erfolg hat, aber programmieren kann, oder Programmierer bezahlen kann? Man wird halt der "nerdy Bachelor".

Statt Rosen gibt es ein Herzchen. Das ist auch günstiger, weil skalierbar.

Shed ist jetzt, wie er selber sagt, der einzige Fisch im Teich.

(Bild: giphy )
Und so funktioniert die App:

Über shinder.me via Facebook anmelden und schon taucht die erste und einzige Option (Shed) auf. Dann einfach aufs Herzchen klicken. Schon wird einem zur exzellenten Wahl gratuliert....

(Bild: Shed)

Wenn ein Mann sich bei Shinder anmeldet und nach rechts wischt, erscheint übrigens folgende Antwort: "Sorry, Shed is currently heterosexual. But keep in touch."

Mittlerweile benutzen laut Shed Tausende Menschen die App. "Ich habe schon 150 Matches." Am liebsten würde er eine Frau am Valentinstag ausführen. "Leider wohnen viele auch weiter weg", sagt Shed.

Den Einwand, dass die App in Wahrheit nur ein eine kluge Form des Marketings ist, möchte Shed nicht gelten lassen: "Je mehr Leute von der App hören, umso wahrscheinlicher ist es, dass ich ein Date bekomme." Aber natürlich freue er sich, wenn eine seiner Aktionen so viel Aufmerksamkeit erhalte. Ein Marketing-Gag, also? Vielleicht. Aber ein guter.


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