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Das Auto fuhr aber offenbar zu schnell.

Am Sonntag hatte im US-Bundestaat Arizona ein selbstfahrendes Auto der Firma Uber eine Fußgängerin getötet. 

Die 49-jährige Elaine Herzberg wollte gegen 22 Uhr ihr Fahrrad über die Straße schieben und wurde dabei vom Auto erfasst und tödlich verletzt. Die Person auf dem Fahrersitz, die im Notfall eingreifen sollte, konnte den Unfall ebenfalls nicht verhindern. 

Wer hat Schuld am Unfall?

Laut der New York Times war es wohl der erste tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto. Polizeichefin Sylvia Moir gab gegenüber dem "San Francisco Chronicle" an, dass die Frau direkt aus dem Dunkeln auf die Straße getreten war. Es sei nach der Untersuchung der Videos deutlich, "dass dieser Zusammenstoß in jedem Modus, ob autonom oder manuell, schwer zu verhindern gewesen wäre", sagte sie.

Zugleich sei der nächste Fußgängerübergang knapp 100 Meter entfernt gewesen. "Ich gehe vorläufig davon aus, dass es so scheint, dass Uber wahrscheinlich keine Schuld an diesem Unfall trägt." Aber: Das Roboterauto sei auch rund acht Kilometer pro Stunde zu schnell gefahren (SPIEGEL ONLINE). 

Bis jetzt ist unklar, ob Uber die selbstfahrenden Autos weiterhin auf die Straßen schickt oder die Testreihe einstellt. 


Gerechtigkeit

Flaschensammler bangen um ihre Existenz – Schuld daran ist dieser Mülleimer
In Stuttgart wird er getestet.

Er ist solarbetrieben, umweltfreundlich und könnte das Problem von überquellenden Mülleimern in den Innenstädten lösen: der Solar-Presshai. So heißt ein neuartiger digitaler Mülleimer.

Der Presshai wurde im Rahmen des Projekts "Saubere Stadt" in den letzten anderthalb Jahren in Stuttgart getestet. Er fasst etwa 700 Liter Müll. Direkt nach dem Einwerfen wird der Abfall gepresst – so schafft der Mülleimer sein hohes Fassungsvermögen. 

Überlaufen kann er nicht, die Klappe wird automatisch gesperrt, sobald er voll ist. Dann werden die zuständigen Behörden automatisch online informiert – und kommen zur Leerung.