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Das selbstfahrende Auto wird kommen. Google testet eigene Fahrzeuge, die großen Automobilkonzerne sowieso. Wann die Fahrzeuge serienmäßig zum Einsatz kommen, steht aber noch lange nicht fest.

Was hingegen schon jetzt ziemlich klar ist: In Australien wird es länger dauern als im Rest der Welt. 

Denn die bisherigen autonomen Autos scheitern am Känguru.

Das passierte zumindest Autos des Herstellers Volvo. Für selbstfahrende Modelle wurde in der Vergangenheit ein "Large Animal Detection System" getestet, also ein Erkennungssystem für große Tiere. Nun gaben die Erfinder zähneknirschend zu, dass sich Kängurus der Messung einfach entziehen – aufgrund ihrer "einzigartigen Fortbewegungsmethode" (The Guardian).

Rehe, Elche, Hirsche, so ziemlich jedes Tier sei zuverlässig erkannt worden. Der Computer habe die Bewegungsabläufe registriert und so gängige Muster gespeichert. Aber das Känguru wurde stets mal als Flugwesen, mal als Bodentier erkannt.

"Wenn es in der Luft war, wirkte es weit weg. Wenn es landete, wirkte es plötzlich viel näher", sagt Volvos Australienleiter Kevin McCann. Die ständigen vermeintlichen Distanzänderungen brachten den Computer zum Verzweifeln.

Etwa zwei Jahre hat Volvo noch Zeit, an dem Problem zu arbeiten. Dann, 2020, will die Firma eigentlich die ersten Autos auf den Markt bringen, die autonom fahren können (Volvo).


Art

"Plakastrophe": Das sind schon jetzt die besten Protestplakate zu G20

Durch Hamburg verlaufen ab dieser Woche tiefe Gräben. Am 7. und 8. Juli findet der G20-Gipfel mit mehreren Staats- und Regierungschefs mitten im Stadtzentrum statt. Rings herum organisieren Aktivisten und Gegner Demonstrationen und Proteste – die erste "Protestwelle" steigt bereits am Sonntag.

  • Die einen sagen: Es ist wichtig, dass die G20-Länder zusammenkommen, um sich über eine bessere Welt zu beraten.
  • Die anderen sagen: Es wäre viel wichtiger, den Armen eine Stimme zu geben, um die Welt wirklich gerecht zu machen.

Und Holger sagt: