Bild: Matthias Kremp
Die Gear S2 ist rund, die Batterie soll bis zu drei Tage halten — und was du sonst noch wissen musst.

Samsung hat auf der IFA in Berlin seine erste runde Smartwatch vorgestellt, die Samsung Gear S2. Ein Jahr nach der Vorstellung der Gear S kann sich das neue Modell durchaus mit der Apple Watch messen.

379 Euro: So viel soll die Samsung Gear S2 bei Saturn kosten, geliefert wird offenbar ab Oktober. Die Apple Watch ist mit mindestens 399 Euro etwas teurer. Eine etwas edlere Version der Gear S2 gibt es für 449 Euro.

Wirkt größer, als sie ist: Die Gear S2 ist etwa so groß wie die Apple Watch, wirkt aber deutlich klobiger.

Tizen statt Android: Samsung setzt wieder auf sein eigenes Smartwatch-Betriebssystem namens Tizen. Apps dafür müssen extra geschrieben werden, die von Android Wear funktionieren nicht, die von Apple natürlich auch nicht.

Lünette statt Krone: Die Apple Watch steuert man über den vorstehenden Nupsi, die "Krone". Samsung sitzt auf einen drehbaren Kreis rund um das Display, genannt "Lünette".

Jede Menge Sensoren: Die Samsung-Watch misst Luftdruck, Beschleunigung, Lage, Umgebungslicht und Herzfrequenz. Außerdem ist NFC-Funktechnik verbaut, mit der man später mal bezahlen könnte. Oder Hoteltüren öffnen.

Zwei bis drei Tage Akku: Das behauptet zumindest Samsung. Die Apple Watch muss jeden Abend an die Aufladestation.

1,2-Zoll-Display: Das runde Display zeigt 360 mal 360 Pixel und ist dank AMOLED so hell und scharf wie ein Samsung-Smartphone.

Ohne Smartphone geht nichts: Die Samsung-Watch kann sich ohne Telefon nicht mit dem Internet verbinden. Es gibt zwar ein Modell mit 3G-Funkchip - doch das kommt in Europa nicht auf den Markt.

Android 4.4 und 1,5 GB Arbeitsspeicher: Das muss ein Smartphone mitbringen, damit es mit der Samsung Gear S2 gekoppelt werden kann. Immerhin: Das Telefon muss nicht von Samsung kommen.

1/12