Bild: Michael Loccisano/getty images

Seit fünf Tagen gibt es das erste Update für "Pokémon Go"und viele Fans sind nur mäßig begeistert. Denn seit den Änderungen lässt sich der Standort von Pokémon nicht mehr mithilfe von Drittanbieter-Diensten wie "PokéVision" ermitteln. Jetzt hat Niantic, der Entwickler der App, sein Update gerechtfertigt.

Demnach hätten die zusätzlichen Dienste die Server zu stark ausgelastet (Niantic-Blog). "PokéVision" & Co. griffen dauerhaft auf die Spielinhalte und damit auch auf die Server zu. Dadurch waren die Server doppelt so stark belastet wie nur durch das reine Spiel. Eine veröffentlichte Grafik zeigt, wie sich die Zugriffszahlen änderten:

(Bild: Niantic)

Auch wenn die meisten Tracking-Dienste nun nicht mehr funktionieren – die crowd-basierende App "Pokémon Go Map" läuft noch. Sie zeigt den Standort der Monster, ohne auf den Spielserver zuzugreifen: Die Spieler tragen in der Karte ein, wo sie ein Pokémon sichten (Gamestar).

Was Niantic noch im Update erneuert hat:

Dank der Änderungen hat Niantic nach eigenen Angaben nun mehr Kapazitäten frei, weitere Länder mit Pokémon Go zu versorgen. Pünktlich zu Start der Olympischen Spiele in Rio sei so unter anderem Brasilien aufgenommen worden. Für den ersten anreisenden Athleten wurde das schon teuer:

Der japanische Geräteturner Kohei Uchimura hatte laut BBC schon kurz nach der Landung 500.000 Yen (rund 4400 Euro) Roaming-Gebühren angehäuft. Die Telefongesellschaft zeigte sich aber gnädig und strich die Rechnung. Stattdessen müsse Kohei nun nur noch umgerechnet 27 Euro am Tag zahlen.

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Lidl-Fake auf Facebook: Die neue Masche der Gewinnspiel-Trickser

"Schock und Schreie bei Lidl!"

Diese Schlagzeile mit der Aufnahme einer Menschenmenge vor einem Lidl geistert auf Facebook umher. Das Foto ist zumindest echt geklaut: Es stammt von einer Lidl-Eröffnung in Polen im November 2014. Aber die angebliche Aktion, wegen der die Menschen den Supermarkt stürmen: ausgedacht. Fake.

Früher haben die Blender auf wesentlich einfachere Art und Weise Facebook-Nutzer getäuscht, in dem sie angeblichen H&M- oder Rewe-Gutscheine verlosten. Nun geben sie sich nicht mehr mit der Nennung einer Marke zufrieden, sondern schreiben außerdem noch gefälschten Nachrichtenartikel: