Pokemon Go erscheint im Juli für Android und iOS

Dieses Jahr feiert Pokemon sein 20. Jubiläum. Neben den heiß erwarteten neuen Pokemon-Spielen "Sun" und "Moon" für das Nintento 3DS (Erscheinungsdatum 18. November) dürfen sich alle Handybesitzer bereits auf den Juli freuen. Denn dann soll mit "Pokemon Go" der erste offizielle Ableger der Serie auf Android und iOS erscheinen.

Das Spiel soll die Vorteile und Funktionen des Handys nutzen, beispielsweise Kamera und GPS. Wer die App aufruft, kann dann auf einer Karte nach fangbaren Pokemon suchen. Durch den Zugriff auf die Kamera vermischt die App Realität und Spiel. So ermöglicht "Pokemon Go" es den Spielern, die Taschenmonster in einer erweiterten Realität auf ihrem Handy zu sehen und in ihrer Umgebung auf Sammeljagd zu gehen.

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Durch das Internet ist man immer in Kontakt mit anderen Spielern, kann Pokemon tauschen und gegeneinander antreten lassen. Produziert wird es von Niantic Labs, die das Prinzip des geographischen Multiplayer-Spiels bereits mit dem weltweit erfolgreichen "Ingress" umgesetzt haben. Beteiligt ist außerdem Junichi Masuda, der bei Nintendo für mehrere Pokemon-Spiele als Komponist und Programmierer gearbeitet hat.

Neben einer frei gestaltbaren Trainerfigur, sammelbaren Gegenständen und Kämpfen zwischen menschlichen Spielern soll "Pokemon Go" auch globale Events und Raids ermöglichen. Dabei kann es dann passieren, dass ein legendäres Pokemon eine Stadt angreift und sich viele menschliche Spieler verbünden müssen, um dagegen eine Chance zu haben. Einen epischen Vorgeschmack bietet der Trailer mit Mewtwos Angriff auf New York.

Hier ist der offizielle Trailer zum Spiel:

Die App selbst soll kostenlos sein, zusätzlich wird aber noch ein Bluetooth-Wearable in den Handel gebracht. Mit dem Handy verbunden warnt es den Spieler, wenn noch nicht gefangene Monster in der Nähe sind – selbst wenn das Telefon in der Hosentasche steckt.

Pokemon Go im Beta-Test: So sieht es aus.

Bisher hört sich das alles wirklich begeisternd an, allerdings gibt es auch Kritik:

  1. Durch die ständig aktivierte GPS-Verbindung sind Nutzer und ihr Verhalten dauerhaft in Überwachung. Schon bei Ingress, dem Vorgängerspiel vom "Pokemon Go"-Hersteller Niantic Labs, war dies ein Problem. Besonders, weil Niantic bis Ende 2015 noch zu Google gehörte (heise).
  2. Das Spiel wird massiv Daten und Akku fressen, da mit GPS, mobilen Daten und Display die energieintensivsten Teile des Smartphones beansprucht werden.
  3. Da das Spiel kostenlos angeboten wird, werden die Hersteller nicht auf In-Game-Käufe verzichten, also zum Beispiel kostenpflichtige Upgrades oder Zusatzkäufe. Wie genau das aussehen wird ist noch nicht bekannt. Im besten Fall werden nur kosmetische Upgrades für den Charakter verkauft, im schlimmsten Fall muss man bereits nach wenigen täglichen Aktionen Geld hinlegen, um weiter zu spielen.
  4. Bei aller Vorfreude: So wie im Trailer wird das Spiel natürlich nicht aussehen. Statt der epischen Action und Menschen, die in der Wildnis mit virtuellen Pokebällen werfen, werden wir es durch "Pokemon Go" wieder mit allerhand Smartphone-Zombies zu tun bekommen.

Aber wir holen es uns natürlich trotzdem. Denn wer will nicht im Park ein Bisaflor fangen und großziehen?

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