Bild: dpa / bento

In der neuesten Photoshop-Version 2015.5 gibt es einen neuen Filter, mit dem sich Gesichter ziemlich einfach manipulieren lassen. Dazu erkennt das Programm automatisch Augen, Nase und Mund. Mit einem Schieberegler lassen sich dann zum Beispiel die Mundwinkel verändern:

(Bild: dpa / bento)

"Verflüssigen" oder auf Englisch "Liquify" heißt der Filter, der die zusätzliche Gesichtsfunktion bekommen hat. So richtig aufdrehen lässt sich ein Lächeln, wo vorher keines war, allerdings nicht:

(Bild: dpa / bento)

Mit ein paar Klicks lassen sich Familien- oder andere Gruppenfotos ein bisschen aufhübschen. Oder Fotografen können den Gesichtsausdruck von Models ein klein wenig verändern. Für journalistische Fotos ist eine solche Manipulation allerdings tabu: Die Bilder sollen schließlich zeigen, was passiert ist.

Völlig objektiv sind allerdings auch journalistische Fotos nicht: Schließlich hat sich der Fotograf entschieden, zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Bildausschnitt zu wählen. Zwei Fotografen können leicht von ein und derselben Situation völlig andere Fotos machen.

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Gerechtigkeit

Junge Briten: "Ich habe Angst vor einer Welt mit Boris Johnson und Donald Trump"
Das Referendum lässt viele schockiert zurück. Aber es gibt auch Fans.

Der Brexit kommt – eine Mehrheit der Briten hat am Donnerstag für einen Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) gestimmt (bento I). Das Land, welches das "United" im Namen trägt, wird also in Zukunft einen Einzelweg einschlagen. Premierminister David Cameron, der gegen den Ausstieg war, hat infolge der Abstimmung seinen Rücktritt angekündigt (bento II).

Das Referendum spaltet das Land. In Umfragen hatten sich vor allem ältere Menschen für den Brexit ausgesprochen, jüngere Wähler waren mehrheitlich für den Verbleib in der EU (YouGov).

Wir haben junge Briten gefragt: Wie fühlt ihr euch am Tag nach dem Referendum? Was denkt ihr jetzt über eure Zukunft – und die Großbritanniens?