Bild: dpa / Oliver Berg
Die Perseiden kommen!

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gibt es jede Menge Sternschnuppen zu sehen – wenn gerade keine Wolke den Himmel verdeckt. Ein Blick aufs Regenradar verspricht zumindest in weiten Teilen Deutschlands eine trockene Nacht, gegen 2 Uhr soll der Himmel ziemlich wolkenfrei sein.

Was ist da los?

Die Erde trifft einmal im Jahr auf die Perseiden, Bruchstücke eines Kometen. Wenn die auf die Atmosphäre treffen, verglühen sie – und wir sehen mit etwas Glück eine Sternschnuppe. Dieses Jahr sind es besonders viele, weil der Jupiter die Teilchen dichter an die Erde herandrückt. Zwischen 23 Uhr und 4 Uhr ist es soweit.

Wie beobachtet man die Perseiden?

Am besten mit bloßem Auge. Die Sternschnuppen verglühen innerhalb von Sekunden, mit einem Fernglas oder Teleskop sieht man immer nur einen kleinen Ausschnitt des Himmels – und verpasst dann womöglich die besten Schnuppen.

Vor allem sollte man aus großen Städten raus und aufs Land, wo es dunkler ist. Die Beleuchtung von Straßen und Häusern lenkt vom Himmel ab, man spricht von Lichtverschmutzung. Wer in seinem Wohnort auch sonst kaum Sterne sieht, muss für die Sternschnuppen-Show den Ort wechseln.

Diese Karte hier hilft beim Aufspüren dunkler Orte

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