Bild: dpa/Alberto Estévez
Zwei Fragen, zwei Antworten

Nacktheit, Hassreden und Darstellungen exzessiver Gewalt – das sind alles Dinge, die auf Facebook nicht erlaubt sind. Und Holocaust-Leugnung? Das geht, meint Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Was genau hat Mark Zuckerberg gesagt?

In einem Interview mit dem Technikblog Recode sagte Zuckerberg, er selbst sei Jude und es gebe eine Reihe von Menschen, die den Völkermord an den Juden im Zweiten Weltkrieg bestritten. Das finde er sehr beleidigend. Doch er sagte auch: 

"Aber am Ende glaube ich nicht, dass unsere Plattform das herunternehmen sollte, weil ich denke, dass es Dinge gibt, bei denen verschiedene Menschen falsch liegen. Ich denke nicht, dass sie absichtlich falsch liegen." 

An dieser Stelle unterbrach ihn die Interviewerin – im Fall von Holocacust-Leugnern könne dies wohl doch Absicht sein. Der Facebook-Chef sagte daraufhin, es sei schwierig, die Absicht in Zweifel zu ziehen und die Absicht zu verstehen. Er denke nur, dass auch er selbst – wie viel andere Menschen – falsche Dinge sage, wenn er öffentlich rede.

Was soll mit den Posts von Holocausts-Leugnern geschehen?

Er wolle nicht jemanden von der Plattform nehmen, der – auch mehrfach – falsche Sachen sage. Solange er nicht versuche, Unheil zu organisieren oder jemanden anzugreifen, dann könne er diesen Inhalt auf seine Seite stellen, "auch wenn andere nicht damit einverstanden sind oder es beleidigend finden". Die Inhalte würden lediglich weniger sichtbar gemacht werden.

Ursprünglich hatte die Interviewerin Zuckerberg gar nicht nach dem Holocaust gefragt – eigentlich sollte es nur um den Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School gehen. Bei rechten Verschwörungstheoretikern kursiert die These, das Massaker an der Grundschule habe es nicht gegeben. Auch diese will Zuckerberg auf der Plattform stehen lassen – der Facebook-Chef hatte dann die Analogie zur Holocaust-Leugnung gezogen.

Nach Veröffentlichung des Interviews gab es heftige Kritik – und Zuckerberg ergänzte gegenüber dem Technikblog: 

"Ich persönlich finde die Leugnung des Holocausts zutiefst beleidigend und ich wollte absolut nicht die Absicht von Leuten verteidigen, die das leugnen."

Ziel bei Fake News sei es nicht, jemanden zu hindern, etwas Unwahres zu sagen – sondern Fake News und die Ausbreitung von Falschinformationen über die Facebook-Dienste zu stoppen. Sollte ein Post zu Gewalt oder Hass gegen einzelne Gruppen aufrufen, "würde dieser entfernt".

Mit Material von dpa


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