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Was macht Facebook noch mal genau, um Geld zu verdienen?

Am Dienstag musste Facebook-Chef Mark Zuckerberg Antworten liefern. Stundenlang fragten die US-Senatoren Zuckerberg aus, wollten unter anderem wissen, wie Facebook in Zukunft die Daten seiner Nutzer besser schützen will. 

dem US-Kongress Rede und Antwort stehen. Vier Stunden lang. Sie wollen wissen, wie Facebook in Zukunft die Daten seiner Nutzer besser schützen will. 

Einige Senatoren wollten offenbar aber auch einfach mal erklärt bekommen, wie Facebook funktioniert. Und wo der Gründer der Plattform sowieso gerade zu Besuch ist, kann man ja mal nachfragen. So musste Zuckerberg also die Grundprinzipien seines Unternehmens erklären – zum Beispiel, dass Facebook Werbung schaltet und damit Geld verdient. Wer hätte das gedacht?

Natürlich waren nicht alle Fragen an Zuckerberg waren sinnlos. Die kalifornische Senatorin Kamala Harris war vorbereitet, brachte Zuckerberg beispielsweise mit Fragen zu Facebooks Einhaltung von Datenschutz in Bedrängnis.

Trotzdem blieb der Eindruck: Da kommt der Facebook-Chef mit vielen der mächtigsten Männer und Frauen der USA zusammen, eigentlich sollen drängende Fragen geklärt werden.

Doch stattdessen muss der Nerd (diesmal trug er Anzug), den im Schnitt 61 Jahre alten Senatoren das Internet erklären.  Es muss sich für ihn ungefähr so angefühlt haben wie der Moment, wenn du deinen Eltern das W-Lan einrichtest. Hier kommen die lustigsten Fragen und Kommentare aus der Zuckerberg-Anhörung im US-Kongress.

"Ist Twitter eigentlich das gleiche, wie das, was Sie machen?"

Nein. Nein, nein, nein. Wirklich nicht.

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"Wenn ich mit WhatsApp eine E-Mail verschicke – erfahren das ihre Werbekunden?"

Emails per WhatsApp? Da muss man bei den Basics anfangen.

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"Also, Instagram. Sie haben Instagram gekauft." 

Und Zuckerberg innerlich so: Gott sei Dank, habe ich das!

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"Ihre Nutzungsbedingungen sind scheiße." 

Endlich sagt's mal jemand.

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"Es gibt Tage, an denen ich mich frage, ob 'Facebook-Freunde' die richtige Bezeichnung ist. Es sieht nicht so aus, als hätte ich diese Freunde jeden einzelnen Tag."

Das wird ihn getroffen haben!

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"Ich bin ein stolzes Mitglied von Facebook, Ich habe eben einen Post von meiner Schwester zum nationalen Geschwistertag bekommen. Ich stand also mit meiner Familie in Verbindung, während ich Ihnen gleichzeitig meine ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt habe."

Aha!

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"Nichts im Leben ist umsonst. Alles hat eine Gegenleistung."

Sehr tiefgründig.

(Bild: Giphy)

Gerechtigkeit

Der Schulbezirk des Parkland-Amoklaufs stimmt gegen die Bewaffnung von Lehrern
Das Geld wollen sie lieber anders investieren.

Bewaffnete Lehrer an US-amerikanischen Schulen? Nicht einmal dort, wo der letzte Amoklauf stattgefunden hat, hält man das für eine gute Idee.

Kurz nach dem Amoklauf an der Marjory Stoneman Douglas High School hat Florida den "Aaron Feis Guardian Act" erlassen, der 67 Millionen Dollar zur Verfügung stellt, um Lehrer mit Waffen auszustatten und für deren Benutzung auszubilden. Am Dienstag hat der Vorstand des Schulbezirks, zu dem die Stoneman Douglas High School zählt, abgestimmt, ob das Gesetz in ihrem Bezirk angewendet werden soll. Das Ergebnis: nein.