Johannes Schewe und Kilian Green aus Hamburg haben einen Elektromotor für Skate- und Longboards entwickelt.

Wozu ist das gut?

Mit dem Elektroantrieb kann man bis zu 40 Stundenkilometer schnell fahren, ohne das Board immer wieder anschieben zu müssen. "Endless Ride" nennt Johannes Schewe das. Das fühlt sich ähnlich an, wie Snowboard zu fahren oder mit dem Surfbrett eine Welle zu reiten.

Wie funktioniert das?

Hinterachse vom eigenen Skateboard abmontieren und stattdessen den Antrieb aufschrauben. Die Idee ist nicht neu, aber anders als bei anderen Produkten sitzen bei diesem Modell die Motoren in den Rollen. Der Antrieb funktioniert mit einem Akku, wiegt insgesamt 2,5 Kilogramm und wird über eine Fernbedienung gesteuert. Ihn zu montieren, ist relativ simpel, zum Steuern braucht man allerdings Fingerspitzengefühl. Sonst schießt das Brett ohne einen los.

Wie weit kommt man damit?

Mit einem Akku soll man 15 Kilometer weit fahren können. Danach braucht der Akku 1,5 Stunden, bis er wieder voll aufgeladen ist.

Darf man damit auf der Straße fahren?

Die E-Skateboards sind bislang nicht für den Straßenverkehr zugelassen und werden deshalb als reines Sportgerät verkauft.

Was kostet das?

Während andere Hersteller Antriebe schon für rund 600 Euro anbieten, wird das getestete Mellow-Modell im Geschäft knapp 1700 Euro kosten (1099 im Preorder). Das liegt zum einen an der neuen Technologie. Zum anderen begründen die beiden Entwickler den Preis auch über die Qualität: Der Antrieb besteht ausschließlich aus hochwertigem Material und ist in Deutschland gefertigt.

bento-Redakteur Franz Krekeler hatte beim Test viel Respekt vor der Motorenkraft unter seinen Füßen:

Anmerkung: Danke an den Mantis Longboard-Shop für das leihen eines zweiten Longboards