Bild: Screenshot Knuddels.de

Vor fast 20 Jahren wurde eine Plattform gegründet, auf der viele von uns das Chatten gelernt haben: Knuddels. Die Seite gibt es nach wie vor, es sind zwar nicht mehr so viele Menschen unterwegs wie noch vor zehn oder 15 Jahren, aber noch immer zählt sie zu den größten deutschsprachigen Chatcommunitys. Und nun haben dort Hacker Millionen Nutzerdaten erbeutet – darunter Emailadressen, Nutzernamen und Passwörter.

Um welche Daten geht es genau?

Knuddels.de entschuldigte sich bei den betroffenen Nutzerinnen und Nutzern. Veröffentlicht worden seien im Internet in den vergangenen Tagen rund 808.000 Emailadressen sowie knapp 1,9 Millionen Pseudonyme und Passwörter, teilte das Unternehmen am Samstag mit.

Bei der Mehrzahl der erbeuteten Daten habe es sich aber wohl um ungültige Fantasie-Emailadressen gehandelt. "Lediglich 320.000 Emailadressen waren verifiziert", sagte ein Sprecher. Es sei der erste Vorfall dieser Art in der 19-jährigen Geschichte des Unternehmens. Woher die Attacke kam, war demnach unklar. Das Portal habe seine Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verstärkt.

Wie reagiert das Unternehmen nun?

"Wir haben bereits alle erforderlichen Schritte in die Wege geleitet und die Behörden informiert. Der Schutz der Nutzerdaten hat für uns höchste Priorität", sagte der Gründer und Geschäftsführer von Knuddels.de, Holger Kujath, einer Mitteilung zufolge. Über das Datenleck habe das Unternehmen auch in anderen sozialen Netzwerken informiert. Knuddels hat nach eigener Darstellung mehr als zwei Millionen registrierte Mitglieder.

Mit Material von dpa


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