Kim Kardashian West hat jetzt eine Emoji-App namens Kimoji, die man für iPhones kaufen kann. Ich habe das getan. (Warum auch immer.) Solche Emojis soll man damit verschicken können:

(Bild: Instagram)

Das ganze ist langfristig angelegt: Später soll man zusätzliche Kimoji-Sets in der App kaufen können.

Nach der Installation der 1,99 Euro teuren App muss man die Tastatur allerdings erst hinzufügen. Das passiert nicht automatisch und erfordert ein bisschen Arbeit:

Die Tastatur braucht vollen Zugriff auf ... alles. Und sieht dann womöglich Passwörter, wenn man sie eintippt. Das muss nichts heißen. Aber.

Erster Versuch: Ein Kimoji per SMS verschicken. An jemanden, der die App nicht installiert hat. Man wählt die Tastatur aus, indem man unten auf die Weltkugel tippt. Statt Buchstaben zeigt die Tastatur dann die neuen Emojis an. So wie herkömmlichen Emojis eben auch. Mit einem Unterschied: Ausgewählte Kimojis muss man mit dem Einfügen-Befehl nach dem Auswählen noch in das Textfeld kopieren.

Super umständlich.

Vor allem: Es funktioniert bei mir nicht. Vielleicht, weil die App versucht, das Kimoji als Bild zu verschicken und der Empfänger keine MMS empfangen kann? Keine Ahnung. Aber es geht nicht.

Außerdem sind die Kimojis auf der Tastatur plötzlich weg, nur noch ein schwarzer Punkt ist dort zu sehen. Die Kimojis kommen auch nicht zurück.

Zweiter Versuch: WhatsApp.

Auch bei WhatsApp muss man die Kimojis nochmal wieder in das Textfeld reinkopieren. Dann wird das Kim-Emoji als pixeliges Bild verschickt – immerhin! Aber wieder verschwindet die Emoji-Auswahl. Bei meinem Kollegen Steffen, der die App nun auch installiert hat, dasselbe: Nachdem man ein Bild verschickt hat, ist die Tastatur kaputt.

Eine umständliche, kaputte App für 1,99 Euro: unser Fail des Tages.

Wir sind nicht die einzigen, bei denen die Tastatur spinnt: