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Komplett digital, täglich kündbar, unglaublich unkompliziert

Immer gut vernetzt und erreichbar zu sein, ist heutzutage unverzichtbar! Und deswegen sollte man dafür auch nicht lange in Mobilfunk-Geschäften anstehen müssen oder in irgendwelchen Hotline-Warteschleifen hängen, bis man alle Lieder mitpfeifen kann. Und man sollte auch nicht jahrelang an denselben Tarif gebunden sein. Das Leben verändert sich viel zu schnell: Was heute noch perfekt für dich ist, passt dir morgen vielleicht schon nicht mehr in den Kram. 

Darum gibt es jetzt endlich einen Handytarif, der in die heutige Zeit passt. freenet FUNK ist einfach, digital und lässt dir dabei alle Freiheiten. Kurz: Er gibt dir die Kontrolle über dein digitales Leben zurück. Und das in drei einfachen Schritten: 

1.

Bei freenet FUNK lässt sich alles mit der App regeln. 

Um den Tarif zu nutzen, lädst du dir im App-Store oder im Google Play-Store einfach die freenet FUNK App herunter. Mit der kannst du deinen Tarif wählen, deine SIM-Karte bestellen und aktivieren, deine Rufnummer bestimmen und alles andere, was in Sachen Mobilfunk so anfällt, kannst du mit ihr auch erledigen. Sogar das Bezahlen geht digital – nämlich ganz bequem via PayPal. 

2.

Die Tarife sind extrem übersichtlich. 

Es gibt nur zwei Tarifvarianten: den freenet FUNK unlimited und den freenet FUNK 1GB. Die beiden haben viel gemeinsam: 

  • Beide kommen ohne Anschlussgebühren
  • Beide beinhalten Flats für Telefonie und SMS 
  • Beide nutzen das O2-Netz
  • Beide sind LTE-fähig 

Neben dem Datenvolumen liegt der einzige Unterschied im Preis: Der "freenet FUNK unlimited" kostet 0,99 Euro pro Tag, der "freenet FUNK 1GB" nur 0,69 Euro. 

Wieso "pro Tag"? fragt ihr? Die Antwort ist ganz einfach: 

3.

Die Verträge sind täglich kündbar. 

Das ist kein Witz. Wenn du von heute auf morgen keine Lust mehr auf deinen Tarif haben solltest, dann musst du nicht erst bis zum Ablauf irgendeines 2-Jahres-Vertrags warten. Stattdessen klickst du "Kündigen" und hast gekündigt. Ganz einfach. 

Und wenn du mal einen Tag lang von niemandem hören willst, dann pausierst du deinen Vertrag so lange. Oder du wechselst für deinen Wochenend-Trip vom freenet FUNK 1GB zum freenet FUNK unlimited Tarif, weil du im Zug Filme streamen willst. Ganz, wie es dir passt, und ohne Verpflichtungen. Auch das geht mit einem Klick in der App. 

freenet FUNK ist ein Mobilfunktarif für eine neue Generation: So einfach und unverbindlich wie ein spontanes Date, so digital wie das ganze Leben. "Wo soll ich unterschreiben?" fragst du? Nirgends. 

Wenn du jedoch Lust hast, den Tarif einmal auszuprobieren, sind hier noch mal die Links zum App-Store und zum Google Play-Store. Weitere Infos zu zum Produkt findest du außerdem unter https://freenet-funk.de/



Gerechtigkeit

Warum die rechten Parteien im Osten so stark sind – und was wir dagegen tun können
Meine Heimat wählt AfD. Und ich will erklären, wieso.

Ich bin in Sachsen-Anhalt auf einem Dorf aufgewachsen. 22 Prozent haben hier bei der Europawahl die AfD gewählt. Zur Landtagswahl 2016 waren es sogar fast 30 Prozent. (Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land)

Nach diesen Ergebnissen kommt wieder die Frage auf, warum die AfD gerade in Ostdeutschland so stark ist. Stärker als in Westdeutschland. Aber ich bin überzeugt davon, dass nicht jeder Dritte im Osten ein Nazi ist. Warum wählt trotzdem jeder Dritte die AfD?

In meinen Augen hat es weniger mit Rassismus und mehr mit der Struktur zu tun.

Hier sind meine vier Beobachtungen:

1. Die fehlende Infrastruktur

Seit ich in der Schule gelernt habe, was Infrastruktur ist, sehe ich, wie diese verschwindet. Die Schulen, auf die ich ging, gibt es heute nicht mehr. Weder die Grundschule in meinem Heimatdorf, noch die Sekundarschule 15 Kilometer weiter.

In meiner Kindheit gab es bei uns zwei kleine Einkaufsläden, zwei Bäcker, einen Fleischer, einen Blumenladen, eine Postfiliale und zwei Bankfilialen. Heute gibt es nur noch einen kleinen Laden. Sogar die Geldautomaten sind weg. Bis 2011 sind wir per Modem oder ISDN ins Internet gegangen. Erst dann kam UMTS, so dass das gesamte Dorf über mobiles Internet versorgt wurde. Mit Datenvolumenbegrenzung, versteht sich. Streaming-Dienste wie YouTube und Mediatheken waren damit tabu. Erst 2017 kam schnelles Internet übers Telefonkabel. 

Bürgerinititaiven, Unterschriftenlisten und Proteste zum Erhalt oder gar Ausbau der Infrastruktur wurden bisher weitgehend ignoriert.

Die AfD ist nicht nur im Osten stärker als im Westen, sondern auch in ländlichen Regionen stärker als in Ballungsräumen. Damit meine ich kleine Orte, die so schlecht an Großstädte angebunden sind, dass tägliches Pendeln dorthin keine Alternative mehr darstellt. Von diesen ländlichen Regionen gibt es in Ostdeutschland mehr als in Westdeutschland. Die Menschen hier sind nicht nur gefühlt, sondern auch faktisch abgeschnitten. Es gibt nur Fernsehen und eine einzige Tageszeitung. Wer darüber erfährt, worin der Staat investiert – etwa Großprojekte wie den Flughafen BER – fragt sich, warum dafür Geld da ist, für die Infrastruktur vor Ort aber nicht.

Genau in diese Kerbe schlägt die AfD. Früher mit dem Narrativ, dass ihr Steuergeld für die Rettung von Griechenland genutzt wird. Heute damit, dass ihr Steuergeld für die Aufnahme von Flüchtlingen genutzt wird - und daher für die Infrastruktur vor Ort nichts übrig bleibe.

2. Das fragmentierte Sozialleben

Mit dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch der DDR sind weite Teile der ostdeutschen Wirtschaft zum Erliegen gekommen. Millionen Menschen sind innerhalb kurzer Zeit in den Westen gezogen. Dort gab es Arbeit. Noch heute gehen jedes Jahr mehr Menschen aus Ostdeutschland nach Westdeutschland als andersherum. (Zeit Online.)

Es sind vor allem die Jungen und gut ausgebildeten, die wegziehen. Vor der Wende war der Altersdurchschnitt im Osten niedriger als im Westen. Heute ist es andersherum. Mit den jungen Menschen gehen diejenigen, die das soziale Leben ausmachen. Diejenigen, die Feste organisieren und feiern, die Vereine aufbauen und sich darin engagieren. Die sich eher mit Kunst und Kultur beschäftigen. Diejenigen, die sich mit allem Neuen beschäftigen: mit Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel.