"See you on the 7th", heißt es doppeldeutig in der Einladung von Apple. Denn obwohl das Event am 7. September stattfindet, kann man den Satz auch so interpretieren, dass damit das iPhone 7 gemeint ist. Zudem sind im Hintergrund verschwommene Lichter zu erkennen. Eine klare Andeutung auf ein neues Kamerasystem in der nächsten iPhone-Generation.

Aber darüber war man sich in den einschlägigen Blogs ohnehin längst einig. Schon vor Wochen sind im Netz Bilder aufgetaucht, die die Gehäuse der neuen iPhones zeigen sollen. Was Apple am Mittwoch vorhat, glauben Ex-Blogger Mark Gurman und Analyst Ming-Chi Kuo zu wissen. Beide habe in der Vergangenheit mit ihren Prognosen gute Treffsicherheit bewiesen.

1/12
Das glauben die Experten über die neuen iPhones zu wissen:
  • Es wird wieder zwei Versionen geben: ein iPhone 7 mit 4,7-Zoll- und ein iPhone 7 Plus mit 5,5-Zoll-Bildschirm.
  • Die Bildschirme werden, wie das iPad Pro 9,7, mehr Farben als bisher anzeigen können. Sie sollen damit realistischer und lebendiger wirken.
  • Der Speicher wird aufgerüstet. Statt 16 GB sind nun 32 GB im kleinsten Modell eingebaut. Ein 64-GB-Version soll es nicht mehr geben, die Mittelklasse bekommt 128 GB, das Top-Modell 256 GB. Aufrüstbar ist der Speicher nicht.
  • Ein neuer A10-Prozessor soll für mehr Leistung sorgen.
  • Der mechanische Home-Button wird durch eine Touch-Fläche ersetzt, die bei Berührung durch Vibrationen das Gefühl vermitteln soll, man habe einen Knopf gedrückt.
  • Die Kopfhörerbuchse wird verschwinden. Damit man trotzdem herkömmliche Kopfhörer anschließen kann, soll ein Adapter für die Lightning-Buchse beiliegen. Andere Gerüchte sprechen davon, dass es iPhone-Versionen geben wird, denen stattdessen ein Bluetooth-Headset, genannt AirPod, beiliegt.
  • Durch den Verzicht auf Home-Button und Kopfhörerbuchse wird das iPhone wasserdicht nach dem IPX7-Standard. Das heißt, man kann damit duschen, es im Regen benutzen und es auch in Wasser eintauchen. Zum Schwimmen sollte man es lieber nicht mitnehmen.
Auch von einer neuen Apple Watch 2 ist die Rede.

Sollte sich das bestätigen, wäre das neue Modell ein maßvolles Upgrade. Demnach hat die Apple Watch 2:

  • einen eingebauten GPS-Empfänger
  • einen schnelleren Prozessor
  • eine längere Akkulaufzeit
  • und immer noch keine eigene Sim-Karte.

Wenig ist in den Gerüchten bisher von weiterer neuer Hardware die Rede. Dabei wäre etwa beim Macbook Air ein Upgrade mit USB-C-Buchse fällig. Außerdem fehlt Apple derzeit ein hochauflösender Monitor im Angebot, der zu den aktuellen Rechnern passen würde.

Sicher ist, dass Apple am Mittwoch eine Reihe von Software-Updatesveröffentlichen wird, die bereits seit der Entwicklerkonferenz WWDC im Betatest laufen:

iOS 10, macOS 10.12, tvOS 10 und watchOS 3.

Dieser Beitrag ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.

Lass uns Freunde werden!


Tech

Achtung, Fake: Wie man sich gegen "Whatsapp Gold" und anderen Quatsch wehrt
Ein Kettenbrief warnt vor "Whatsapp Gold". Das steckt dahinter.

Zur Zeit kursiert ein Kettenbrief auf WhatsApp, der in panischen Worten vor einem Trojaner namens "Whatsapp Gold" warnt. Dazu kommt meist der Hinweis, auch das ZDF habe bereits darüber berichtet.