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Instagram hat ein neues Feature ausgerollt, das bei Nutzern auf geteilte Meinungen stößt: Ab sofort lassen sich in den Stories alle Beiträge hochladen, die auf dem Smartphone gespeichert sind. (Instagram)

Zuvor war das nicht möglich; nur die Fotos und Videos, die in den vergangenen 24 Stunden erstellt wurden, ließen sich in einer Story posten.

Wie funktioniert das?

Einfach wie gewohnt in den Storys hochwischen, um sich die eigenen Beiträge anzeigen zu lassen – vorausgesetzt, das neuste App-Update ist installiert. Anschließend auswählen, welcher Beitrag als Teil einer Story gepostet werden soll. 

Ist das gut oder schlecht?

Einige freuen sich über das Feature – zuvor musste man ein altes Foto beispielsweise einer Freundin per WhatsApp schicken und es sich wieder zurückschicken lassen, damit Instagram es als "neu" erkennt. 

Für diejenigen, die oft diesen Umweg gegangen sind, macht die Neuerung Sinn.

Doch andere empfinden sie auch als störend. Jetzt, da es leicht geworden ist, alte Beiträge hochzuladen, kann man künftig wohl kaum mehr unterscheiden, wie aktuell eine Story nun wirklich ist. Das aber war es, wofür Instagram Stories ursprünglich gedacht war: gerade erlebte Momente mit den Followern zu teilen.

Ab sofort müssen Nutzer also genauer hinsehen, um herauszufinden, wie frisch die Story ist, die sie sich anschauen.

Erinnerst du dich noch, als es plötzlich Snapchat Memories gab?


Fühlen

Frei von der Pille: Sabine Kray lebt jetzt unabhängig

Wenn Frauen die Pille nehmen, dann vor allem, um bloß nicht schwanger zu werden. Und vielleicht auch, um nebenbei noch einige Pickel zu bekämpfen.

Dass sie dafür schlechte Laune, weniger Lust auf Sex oder ernsthafte Erkrankungen in Kauf nehmen, berichten immer wieder Nutzerinnen (bento). In ihrem Buch "Freiheit von der Pille – eine Unabhängigkeitserklärung" stellt Sabine Kray infrage, ob Frauen sich das wirklich antun müssen. 

Zunächst hatte sie darüber nur einen Artikel geschrieben. Der Erfolg des Textes überraschte sie: "Innerhalb weniger Stunden hatten ihn mehr als eine halbe Million Menschen gelesen und tausendfach in sozialen Netzwerken geteilt." In den Wochen darauf kamen viele Frauen auf die Autorin und Übersetzerin zu – und erzählten von ihren Erfahrungen mit der Pille.