Bild: Imago/Westend61

"Ich mag Katzen."

"Ich auch!"

"Wir müssen uns unbedingt treffen!"

Kein. Flirt. Jemals.

Seien wir ehrlich: Was Menschen wirklich zusammenbringt, ist der gemeinsame Hass. Katzen! Du kannst diese nervigen Pelzklumpen nicht leiden! Ekelhafte Viecher, die überall ihre Haare hinterlassen. Und das Futter! Dosen, die nach einer Mischung aus vergammeltem Fleisch und Biomüll riechen. Ih. Bloß keine Katzen!

Hass ist Leidenschaft. Nichts schweißt mehr zusammen, als sich aufzuregen. Über Menschen, die immer im Weg stehen, Rosinen oder die neue Freundin des Ex-Freundes.

Die neue Dating-App "Hater" will Menschen zusammenbringen, die die gleichen Dinge hassen.

Hasst du die gleichen Dinge wie andere Menschen? Hier testen!

"Hater" funktioniert eigentlich wie Tinder. Es werden Themen angezeigt, die du entweder mit "Love", "Hate", "Like" oder "Dislike" bewerten kannst. Zum Start sollen 2000 Themen verfügbar sein. Darunter Trump, Cannabis oder langsam laufende Menschen. Später sollen Nutzer auch eigene Themen vorschlagen können. Nach ein paar Swipes wirst du einem Single vorgeschlagen, der ein ähnliches Hassprofil hat.

Entwickelt wurde die App von Brendan Alper, der seinen früheren Job bei der Bank aufgab, um Comedian zu werden. Die App war ursprünglich auch nur ein Witz – jetzt ist sie im iTunes-Store verfügbar. Die Android-Version soll bald folgen, heißt es auf der Website der App.


Art

Diese Super-Bowl-Werbung wollte Trumps Mauer zeigen – und wurde zensiert
Die Werbefirma hat sich allerdings einen Trick einfallen lassen.

Am Sonntag steigt der Super Bowl, das Endspiel der amerikanische Football-Liga. Zu jedem Super Bowl gehören – neben dem Spiel – die Werbespots der Halbzeitpause. Und die Unternehmen überbieten sich Jahr für Jahr mit kreativen, witzigen oder auch sentimentalen Ideen (zum Beispiel Dackel in Brötchen).

In diesem Jahr wollte "84 Lumber", der größte private Hersteller für Baustoffe in den USA, einen Clip zeigen, der die Geschichte einer Flüchtlingsfamilie an der US-mexikanischen Grenze zeigt. Doch der TV-Sender Fox, der den Super Bowl ausstrahlt, hat ihn abgelehnt (adage.com).