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Es nennt sich "Datenautomatik" und ist umstritten.

Klingt freundlich, ist aber mit Kosten verbunden: Handyanbieter stellen ihren Nutzern eine "Datenautomatik" bereit. Das bedeutet, wer sein Datenvolumen regelmäßig aufbraucht, rutscht automatisch in einen höheren Tarif. Davor warnt das Verbraucherportal aboalarm.

Wie kann das sein?

Wer drei Monate hintereinander sein Datenvolumen aufbraucht und dann zusätzliche "Datenpakete" kauft, bekommt demnach automatisch einen anderen Tarif. So könnte der Nutzer sogar Geld sparen – vorausgesetzt, die Datennutzung bleibt ähnlich hoch wie in den Monaten davor. Wenn nicht, drohen zusätzliche Kosten.

Betroffen von der "Datenautomatik" sind Kunden von o2, Base, E-Plus und Vodafone. Nur die Telekom verzichtet aktuell darauf, ihre Kunden automatisch in neue Tarife zu buchen. Wer auf die "Datenautomatik" doch lieber verzichten möchte, muss sie abschalten. Das geht aber nicht bei allen Anbietern, warnt aboalarm.

Wie kann ich mich wehren?
  • o2: Bei neuen Verträgen ist die "Datenautomatik" laut aboalarm automatisch eingeschaltet, man kann sie aber vom Support abschalten lassen. Wer drei Monate lang jeweils dreimal 200 MB dazukauft, rutscht sonst in einen höheren Datentarif.
  • Base: Auch hier gilt, wer drei Monate Datenpakete dazukauft, rutscht in einen höheren Vertrag. Der kann bis zu 14 Tage danach gekündigt werden. Diese "Datenautomatik" kann aber auch über einen Anruf bei der Hotline abgeschaltet werden.
  • E-Plus: Abschalten geht nicht, aber man kann den höheren Tarif wieder kündigen.
  • Vodafone: Die "Datenautomatik" heißt "SpeedGo", um sie zu aktivieren, muss man erst eine SMS schreiben. Hat man 90 Prozent des Datenvolumens verbraucht, wird man danach gefragt.

Ist das schon Abzocke? Die "Datenautomatik" ist umstritten, Verbraucherschützer haben sich bereits bei mehreren Providern beschwert. o2 befindet sich aktuell in einem Rechtsstreit mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband, das erste Urteil gab den Verbraucherschützern Recht. (SPIEGEL ONLINE)


Fühlen

Nina hatte lange einen Verdacht und plötzlich Gewissheit: Sie ist ein Kuckuckskind
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Beide haben graugrüne Augen. Eine Augenfarbe, die in Ninas Familie sonst niemand hat.