Bild: Silas Stein/ dpa
Wir haben mit jemandem gesprochen, dessen Firma vom jüngsten Angriff betroffen ist.

Hacker haben in dieser Woche dafür gesorgt, dass die Computersysteme einiger Unternehmen lahmgelegt wurden. Betroffen waren Firmen in Dänemark, Russland, Großbritannien – und auch in Deutschland (heute.de). Mit den Auswirkungen haben immer noch einige von ihnen zu tun: Nichts geht mehr auf den Firmenrechnern. 

Für die Unternehmen bedeutet das hohe Kosten, für die Mitarbeiter: Freizeit und Spaß – es sei denn, du arbeitest in der IT.

Wie es jetzt in den Unternehmen zugeht, hat uns ein Betroffener erzählt, dessen Firma beim aktuellen Angriff erwischt wurde.
1. Als erstes gehst du natürlich mit deinen Kollegen einen Kaffee trinken.
2. Das endet dann bei Bier und Schnaps. Schließlich hat die IT noch keine Lösung gefunden. 
(Bild: Giphy)
3. Du hast Angst, dass das eine Nacktfoto auf deinem Rechner geleakt wird. Ok, vielleicht sind es auch zwei, oder drei.
(Bild: Giphy )
4. Die Kollegen holen das zugestaubte Faxgerät wieder raus. Auch das funktioniert nach den ersten Tests nicht mehr.
5. Du schickst jetzt wieder einen Brief und machst dir handschriftliche Notizen auf Post-its.
6. Die IT weiß immer noch nicht mehr. Du planst jetzt einfach während der Arbeitszeit deinen nächsten Urlaub. 
(Bild: Giphy )
7. Du machst zum ersten Mal seit Jahren schon um 16 Uhr Feierabend. Und das Beste: Auch dein Diensthandy klingelt nicht mehr. Das musstest du abgeben.
8. Der Tag fühlt sich wie früher an, als es in der Schule noch hitzefrei gab.
9. Nachts träumst du von den kryptsichen Codes auf deinem Computerbildschirm. 
10. Und von Hackern, die in einem dubiosen Hinterhof über deine privaten Lästereien in den Dienstmails lachen.
11. Vor lauter Angst startest du gleich auf deinem privaten Rechner ein Anti-Viren-Programm.
12. Du wechselst all deine Passwörter. Und packst jetzt auch Dollar-Zeichen rein.
(Bild: Giphy )
13. Am nächsten Tag bei der Arbeit geht immer noch nichts. Du kannst direkt wieder gehen. Unerwartete Freizeit ist einfach das GRÖSSTE!
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15. Du kehrst sonnengebräunt ins Büro zurück. Nur die drei Menschen aus der IT sehen aus wie Geister, die seit drei Nächten nicht mehr geschlafen haben. Haben sie auch nicht.
(Bild: Giphy )

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Polizei räumt linkes Hausprojekt "Friedel 54" in Berlin

Die Berliner Polizei hat am Donnerstag den linken Szenetreff "Friedel 54" geräumt. Der Kiezladen in Neukölln wird von linken Gruppen genutzt. Rund 500 Demonstranten hatten sich am Vormittag den Polizisten in den Weg gestellt.

Nach Angaben der Polizei war vor der Räumung der metallene Handknauf einer Holztür unter Strom gesetzt worden: